Sportlerund Sportlerinnen wurden geehrt
Bereits seit 20 Jahren werden die erfolgreichen Sportler aus Wettingen geehrt. Gemeinderätin Antoinette Eckert hatte diesmal die Ehre, über 70 Athleten aus den unterschiedlichsten Sportarten zu würdigen.
Die Ehrung im Tägi begann gleich mit einem akustischen und optischen Feuerwerk: Die Breakdance-Gruppe Ghost Rockz beeindruckte mit ihren atemberaubenden Einlagen und Verrenkungen, auf Neudeutsch auch «moves» genannt. Die halsbrecherischen Überschläge erinnerten an Donghua Li zu seinen besten Zeiten, einfach auf dem Boden statt am Pauschenpferd. Die wilde und bunt zusammengewürfelte Truppe brachte es auch schon zweimal zu Schweizer-Meister-Ehren.
Das schaffen die Landhockeyaner von Rotweiss Wettingen in einer halben Saison. Die Krummstockartisten von der Bernau wurden gleich für zehn Meistertitel geehrt und dazu gewannen die Frauen auch noch den Schweizer Cup. Patrick Müller, Michael Käufeler, Silvan Steimer und Benjamin Messerli schafften es mit der U21-Nationalmannschaft gar eine Stufe höher und errangen den Europameistertitel in der Halle.
Neben den Dauergästen von Rotweiss, der Behindertensportgruppe (siehe Kasten), den Leichathleten von der LV Wettingen-Baden, den erfolgreichen Turnern vom STV Wettingen waren diesmal im erneut propenvollen Tägi-Saal auch zwei Premieren dabei: Die Hallenfussballer vom FC Wettingen wurden für den Aufstieg in die NLA im Futsal geehrt und die Frauenequipe von Wettinger Wild Lacrosse errang zum ersten Mal den Meistertitel. Dabei haben die Vertreterinnen der schnellsten Ballsportart der Welt mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen: Sie suchen nach wie vor eine grössere Halle in Wettingen, zum Teil drängen sich 27 junge Frauen in einer kleinen Halle, was ein gezieltes Training enorm erschwert.
Diese Probleme kennt Barbara Egloff nicht, sie «genoss» eher die Weite und die Einsamkeit, als sie sich am härtesten Triathlon der Welt auf Hawaii erfolgreich durch den Iron Man kämpfte. Insgesamt haben aber alle Athleten und Teams den Namen der Gemeinde Wettingen wieder auf eine äusserst sympathische Art in weite Welt, zumindest des Sports, getragen.










