Sandsteinfels ist schuld: Sanierung verzögert sich bis in Herbst

Eigentlich hätte die Sanierung an der Klosterstrasse diesen Sommer abgeschlossen sein sollen. Nun zieht sie sich bis in den Herbst hinein.

Urs Heimgartner <em>auf der Baustelle an der gesperrten Klosterstrasse.Melanie Bär</em>
Urs Heimgartner <em>auf der Baustelle an der gesperrten Klosterstrasse.Melanie Bär</em>

Gemäss Urs Heimgartner, Leiter der Bau- und Planungsabteilung, haben insbesondere drei Begebenheiten zur Verzögerung geführt: «Man stiess beim Baugrund auf einen Sandsteinfels, auf dem Spinnereiareal gab es Projektanpassungen und Mehraufwendungen, ebenso bei der Umsetzung des Abtgartens.»

Statt wie geplant im Sommer wird die Sanierung deshalb erst im Herbst fertig werden. Die Verzögerung wird bei der Gemeinde jedoch nicht zu einer Kostenüberschreitung der bewilligten Million Franken führen.

Dies, weil sie nur die Kosten für die Werkleitungs- und Strassenoberbausanierung des Abschnitts zwischen Kloster- und Kanzlerrainstrasse übernehmen muss, wo sie Eigentümerin ist.

Die Hauptkosten des Drei-Millionen-Projekts trägt der Kanton. Er will die Klosterhalbinsel aufwerten und realisiert neben der Strassensanierung vor der Löwenscheune eine Begegnungszone.

Der Begegnungsplatz mit Brunnen soll die Klosterstrasse, die ein hohes Fussgängeraufkommen aufweist, verkehrstechnisch beruhigen. Gleichzeitig wird der Abtgarten saniert.

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