Musikalisch ins neue Jahr gestartet

Aufgrund des fehlenden Budgets fiel der offizielle Neujahrsapéro aus. Neujahrsgrüsse und Gänsehautmomente gab es aber am Konzert von Argovia Philharmonic.

Solist David Nebel bot sensationellen Hörgenuss. Gaby Kost
Solist David Nebel bot sensationellen Hörgenuss. Gaby Kost

Es gehört zur Tradition, das Konzert von Argovia Philharmonic unter der Leitung von Dirigent Marc Kissóczy. Ebenso das Blumenmeer im Tägi-saal, wo das 28. Konzert am Montagabend stattfand. Mit seiner Violine, einer Stradivari, sorgte der 26-jährige Solist David Nebel für Gänsehaut.
Traditionsgemäss überbringt der Landammann die regierungsrätlichen Neujahrsgrüsse – dieses Jahr Jean-Pierre Gallati (SVP). Er verknüpfte das Wort «klassisch» mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Gallati erwähnte, dass Argovia Philharmonic vor 60 Jahren im Umfeld der Kantonsschule Aarau als Lehrerorchester galt, danach als Aargauer Symphonieorchester und seit 2013 mit dem neuen «Marken»-Namen Argovia Philharmonic unterwegs ist. 

Freiheit, gegenseitige Hilfe 
und Vorbereitung


Er verglich die verschiedenen Krankheiten und Pandemien wie die Spanische Grippe und die Maul- und Klauenseuche, die damals die ganze Welt erschütterten. Weil uns im Jahr 2022 Krieg, Flüchtlingsströme, Energiemangel und Inflation beschäftigten, erwähnte Gallati drei klassische Grundsätze in Bezug zur Aktualität: 1. Frieden braucht Freiheit. 2. Sich gegenseitig helfen und 3. Frieden braucht Vorbereitung für den nächsten Fall. «Die klassische Musik soll helfen, die klassischen Wahrheiten, Erkenntnisse und vielleicht auch Überlebensstrategien zu beleben, damit es den Schwächeren wie auch den Stärkeren wieder gut geht.»

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