Manege frei: Hier werden Primarschüler zu Artisten

Die Primarschule Altenberg wurde zum Zirkus: Artisten, Clowns und Musiker waren im Schulhaus unterwegs.

Milena mit der Seiltanzgruppe am Proben. Melanie Bär

Milena mit der Seiltanzgruppe am Proben. Melanie Bär

Amina mit der selbstgemachten Puppe.

Amina mit der selbstgemachten Puppe.

Miruna und Rebecca führten herum.

Miruna und Rebecca führten herum.

Moritz gab der Presse Auskunft.

Moritz gab der Presse Auskunft.

Roman beim Üben.

Roman beim Üben.

Letzte Probe, bevor es ernst galt.

Letzte Probe, bevor es ernst galt.

Am Türeingang wies ein handgestaltetes Plakat auf den Vorverkauf hin. Auf dem Pausenplatz stand ein Zirkuszelt. Und im Schulhaus roch es nach Popcorn. Die Primarschule war vergangene Woche im Ausnahmezustand.

In 27 Ateliers bereiteten sich 330 Schülerinnen und Schüler auf die Zirkusaufführung vor. Eine von ihnen war die 11-jährige Amina. Mit ihrer Puppe spielte sie eine Diva. «Ich bin schon ein bisschen nervös», sagte sie am Donnerstagmorgen kurz vor ihrem ersten Auftritt in der Manege.

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Nicht nur die 43 Lehrpersonen und die 6 Animatoren des Zirkus Balloni, sondern auch zahlreiche Eltern halfen bei der Projektwoche mit. Petra Meck und Ursina Huber beispielsweise leiten die Seiltanz-Gruppe.

«Wir hätten nicht gedacht, dass man in so kurzer Zeit eine solche Nummer schafft.» Sie fügen lachend an, dass mittlerweile alle ein bisschen müde seien. Durchbeissen, dranbleiben und einander ermutigen seien Eigenschaften, die sich die Kinder in der Projektwoche aneignen können, sagt Lehrerin Daniela Carritiello.

«Die Kinder können bei einem solchen Projekt viele neue Erfahrungen sammeln.» Alle zwei Jahre wird an der Primarschule Altenburg eine Projektwoche durchgeführt. Rund 20000Franken hat der Zirkus gekostet. Man hofft, dies mit den drei ausverkauften Vorstellungen, Sponsoren und anderen Einnahmen zu decken.

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