Jugendarbeiter: «An erster Stelle steht die niederschwellige Beratung.»

Erstmals seit fünf Jahren hat die Jugendarbeit Wettingen einen Tag der offenen Tür organisiert.

Andy Keller, der Leiter der Jugendarbeit Wettingen, im Parterre der Villa Fluck. Gaby Kost
Andy Keller, der Leiter der Jugendarbeit Wettingen, im Parterre der Villa Fluck. Gaby Kost

Seifenblasen wirbeln durch die Luft, Kinder jauchzen im Planschbecken und es riecht nach Pizzas. In der Villa Fluck fand am vergangenen Sonntag der Tag der offenen Tür statt. Mehr als 50 Personen nahmen den Weg in die drei Lokale der Jugendarbeit Wettingen (JAW) unter die Füsse. Zehn davon waren Helfer aus der Nachbarschaft.

Interessierte Personen konnten sich am Tag der offenen Tür im Laden für Soziokultur (SoKuL) über den Aufbau und die Struktur informieren. Dort laufen die Fäden der JAW zusammen. «Das ist unsere Fachstelle und die Anlaufstelle für Jugendliche mit Anliegen», sagt Andy Keller. Er ist der betriebliche Leiter der JAW. Er hat den Tag der offenen Tür, der erstmals seit fünf Jahren wieder stattfindet, mitorganisiert: «An erster Stelle steht die niederschwellige Beratung. Wenn nötig, werden die Betroffenen an die zuständige Institution weitergeleitet. Wir bieten dabei eine angebrachte Begleitung und Unterstützung an.» Das Jugendhaus Scharten ist ein Begegnungsort und Mittagstisch für Oberstufenschüler.

Kinder ab der fünften Klasse treffen sich in der Villa Fluck. Dort finden auch regelmässig Mädchen-Workshops statt. «Wir bieten ausserschulische Bildungsangebote», sagt Keller: «Ideen und Projekte werden mit Einbezug der Jugendlichen verwirklicht. Dabei lernen sie, Verantwortung zu übernehmen. Alles ist freiwillig, wir laden ein, ermutigen und inspirieren.»

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