Im Rathaus trifft Politik auf Gewerbe

Über 100 Personen nahmen am Dienstagmorgen früh am «Gewerbegipfel» im Rathaus teil.

Im Gespräch <em>Nathalie Hauri und Heinz Anner.</em>

Im Gespräch <em>Nathalie Hauri und Heinz Anner.</em>

«Verwaltung und Exekutive stehen hinter dem Gewerbe», sagt Gemeindeammann Roland Kuster bei der Begrüssung am «Gewerbegipfel». Über 100 Leute aus Wirtschaft und Politik waren der Einladung der Gemeinde am Dienstagmorgen früh ins Rathaus gefolgt.

In wenigen Sätzen zeigte Kuster den Anwesenden auf, wie engagiert die Gemeinde die Zukunft der Siedlungsentwicklung vorantreibt. Wettingen als Zentrumsgemeinde im boomenden Limmattal gestaltet die Zukunft aktiv, transparent und unter Einbezug aller Interessensgruppen. «Unser Ziel ist es, dass es den Wettingerinnen und Wet-tingern in der Gemeinde gut geht», so Kuster.

Eine Herausforderung für die Gemeinde ist das Wachstum in der Region, das gestaltet werden muss. Die Leiterin des Gemeindebüros, Sandra Thut, setzt sich deshalb mit einem Teil ihres Arbeitspensums für die Standortförderung ein.

Dialog ist wichtig

Fritz Kreienbühl, HGV-Co-Präsidident, überbrachte am «Gewerbegipfel» die Grussbotschaft. Er betonte, wie wichtig und konstruktiv der Dialog zwischen der Gemeinde und dem Gewerbe ist.

Marc Osterwalter, Leiter «Lebensraum + Sicherheit» der Stadt Kloten, skizzierte in einem dreissigminütigen Referat die Herausforderungen der Zentrumsentwicklung in der Flughafengemeinde. Zentrale Aspekte sind Verkehr, Verdichtung für Wohn- und Gewerberaumentwicklung, öffentliche Räume für die Förderung der Lebensqualität in der Gemeinde.

Alles Themen, welche Wettingen ebenfalls bewegen. Er wies auf die langen Planungshorizonte hin, besonders wenn es um die Entwicklung von Arealen geht, bei welchen verschiedene Grundeigentümer von neuen Konzepten und Visionen überzeugt werden müssen.

Bei «Kafi und Gipfeli» wurde im Anschluss des Referates diskutiert. Manch einer nutzte die Gelegenheit, sich an den Infotafeln von den wichtigsten Siedlungsentwicklungsprojekten der Gemeinde zu informieren.

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