«Ich schwitze ja sowieso»

Wettingen bietet verschiedene Abkühlmöglichkeiten. Zudem sind die Wettinger erfinderisch.

Ferienstimmung auf dem Zentrumsplatz: Im Schatten sitzen, den Wasserspielen zusehen und eine Glace essen. Steht früher auf: Gemeindeammann Markus Dieth. Foto: AZ/Archiv Schwitzen im Vitalhaus auch ohne Sport: Julie Bichsel (l.) und Rita Bizzozzero. Fotos: ska

Ferienstimmung auf dem Zentrumsplatz: Im Schatten sitzen, den Wasserspielen zusehen und eine Glace essen. Steht früher auf: Gemeindeammann Markus Dieth. Foto: AZ/Archiv Schwitzen im Vitalhaus auch ohne Sport: Julie Bichsel (l.) und Rita Bizzozzero. Fotos: ska

Ob man sich in Wettingen im Tägi im Freibad, im Tägipark dank der Klimaanlage oder auf dem Zentrumsplatz bei den Wasserspielen und einer Glace abkühlt, ist jedem selber überlassen, der frei hat. Wer allerdings bei der Arbeit ist, dessen Möglichkeiten sind oft etwas eingeschränkter.

Gemeindeammann Markus Dieth hat seine eigene Taktik gegen die Hitze: «Das beste Rezept ist ein (noch) früherer Arbeitsbeginn. Ich schaue, dass ich an heissen Tagen schon um6 Uhr anfange. Dann kann man das Büro gut durchlüften und wenn die Sonne brennt, rechtzeitig verdunkeln. Zwischendurch gibts dann auch am Nachmittag mal eine kühle Glace als Aufsteller. Aber auf jeden Fall: viel trinken – aber Mineral, versteht sich. Am Abend darfs dann auch mal eine kühle Fassbrause oder es Lägerebräu sein.»

Gegen Abend sei es auch imFitnessstudio Vitalhaus am schlimmsten, denn dann brenne die tief stehende Sonne durch die Scheiben, berichtet Rita Bizzozzero: «Wir beissen durch, so gut es geht, trinken viel Wasser und nehmen es etwas lockerer.» Ausserdem steht hinter dem Tresen ein Ventilator, der die Mitarbeiter etwas kühlt. Die Kunden kommen etwas spärlicher, aber die, die kommen, gehören zu den Härteren, sagt Bizzozzero lachend: «Die sagen sich: ‹Ich schwitze ja sowieso, dann kann ich auch ins Fitnessstudio!›.»

 

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