Ein Fahnenaufzug am Neujahrsapéro

Gemeindeammann Roland Kuster durfte eine grosse Gästeschar am Neujahrsapéro bei der Kirche St. Anton begrüssen. Als Gastredner war Cesco Peter geladen.

Gut besuchter Neujahrsapéro: Gemeindeammann Roland Kuster (rechts) im Gespräch mit Altgemeindeammann und Ehrenbürger Karl Frey. Fotos: Carolin Frei

Gut besuchter Neujahrsapéro: Gemeindeammann Roland Kuster (rechts) im Gespräch mit Altgemeindeammann und Ehrenbürger Karl Frey. Fotos: Carolin Frei

Jubiläumswein: Roland Kuster und Markus Dieth hissten die Fahne.

Jubiläumswein: Roland Kuster und Markus Dieth hissten die Fahne.

War als Gastredner geladen: Der Wettinger Künstler Cesco Peter.

War als Gastredner geladen: Der Wettinger Künstler Cesco Peter.

Aus verschiedenen Gründen sei dies heuer ein spezieller Neujahrsapéro, sagte Roland Kuster in seiner Neujahrsrede. «Ein neuer Start ohne Budget. Bitte beim Wein und Zopf etwas Zurückhaltung üben», sagte er schmunzelnd, was für viele Lacher sorgte. Zum Zweiten sei Halbzeit bei der Legislatur. Grund genug, dafür zu sorgen, dass Wettingen eine wohnliche Gemeinde bleibe, die für alle Generationen Raum biete, Ziel sei zudem, alle angefangenen Projekte wie das Tägi oder Bahnhofareal wie geplant fertigzustellen. Auch der Umwelt müsse Sorge getragen werden und die Verwaltung müsse gut funktionieren können. «Dafür brauchts am 9. Februar Ihr Ja fürs Budget 2020», betonte Kuster. 2020 stehe bereits einiges auf dem Programm, unter anderem der Empfang des neu gekürten Landammanns Markus Dieth am 14. Januar oder die Übergabe des Tägis am 9. Mai an die Bevölkerung. Nicht zu vergessen das atmosphärische Highlight mit dem grossen Jubiläumsfest vom 14. bis 23. August. Zum Abschluss seiner Rede wurde ein kleiner Fahnenaufzug zelebriert, bei dem der Jubiläumswein mit der Etikette «975 Jahre Wettingen Atmosphäre» vorgestellt wurde. Erst danach liess Kuster die Katze aus dem Sack und bat Cesco Peter als Gastredner ans Pult.

«2020 ist eine Schnapszahl, was mich veranlasst, 1010 Jahre zurück und 1010 Jahre in die Zukunft zu schauen», sagt Cesco Peter. Im Jahr 1010 habe tiefstes Mittelalter mit einer allgegenwärtigen Armut geherrscht. Umso dankbarer müsse man im Hier und Jetzt für die wunderbare Zeit und den Frieden im Land sein. «Wo stehen wir 3030?» Wie bei jedem Neubeginn sei die einzige Konstante der Wechsel, schloss Cesco Peter seine Ausführungen.

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