Erinnerungen an die Heimat: Teppich und Teegläser stammen von Lilis verstorbener Mutter. Dank ihrem Job kann sie nach der Flucht nun wieder selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen und blickt zuversichtlich in die Zukunft.Melanie Bär

Odo und Christa Camponovo vom Verein treff.punkt stellten der Bevölkerung das Vereinsangebot am «Tag der offenen Tür» in der kantonalen Asylunterkunft vor.bär

«Geflüchtete Menschen erzählen»

Der Verein treff.punkt Wettingen führt am Montagabend, 27. Mai, einen Anlass für die Öffentlichkeit durch. Dabei erzählen Menschen, die aus verschiedenen Länder in die Schweiz geflüchtet sind, ihre Geschichten. Zudem gibt eine Fachperson Auskunft über das Asylwesen in der Gemeinde.

Der Verein will den Alltag von Asylsuchenden und Flüchtlingen in Wettingen und Umgebung erleichtern, einen Beitrag zu ihrer Integration leisten und organisiert verschiedene Angebote. Sie bieten das Café Pause an, Deutschkurse, Sportveranstaltungen und unterstützen einzelne Anliegen der geflüchteten Menschen. «Der Verein ist 2015 aus dem Bedürfnis heraus entstanden, nach dem Kriegsausbruch etwas für die Geflüchteten zu tun», sagt Christa Camponovo. Sie und weitere fünf Personen bilden den Vorstand. Als Erstes wurden Deutschkurse angeboten. «Das Angebot ist sehr dynamisch und muss immer wieder den Bedürfnissen angepasst werden», so Camponovo. Weitere Freiwillige sind sehr willkommen. Informationsanlass am Montag, 27. Mai, 19 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus, treffpunktwettingen.ch.

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