Das EWW wird eine AG

Die Stimmbürger haben entschieden: Sie stimmten mit 77 Prozent der Rechtsformänderung des Elektrizitäts- und Wasserwerks (EWW) zu.

Roland Kuster
Roland Kuster

«Das ist ein klares Resultat», kommentiert Roland Kuster, Gemeinderat und Präsident der Verwaltungskommission EWW, den Ausgang der Abstimmung. Es zeige das breite Vertrauen in das EWW und seine Mitarbeiter. Die Stimmbeteiligung betrug knapp 45 Prozent. Den 4337 Ja-Stimmen stehen 1099 Nein-Stimmen gegenüber. Im Einwohnerrat war die Vorlage im vergangenen März mit 32 zu 9 Stimmen ( bei 2 Enthaltungen) angenommen worden.

Die Wettinger Stimmbevölkerung habe, so Kuster, den Handlungsbedarf zur Umwandlung des EWW von einer unselbstständigen Verwaltungsabteilung in eine Aktiengesellschaft erkannt: «Wir konnten ihn glaubhaft aufzeigen.» Die Zustimmung dürfte wesentlich vom Umstand befördert worden sein, dass – im Gegensatz zur «Verselbstständigungsvor- lage» von 2002 – die EWW AG fest in Wettinger Hand bleibt: Ein Aktienverkauf an Dritte wäre nur mit der Zustimmung der Stimmbürger möglich. Kuster ist denn auch überzeugt: «Die Wettingerinnen und Wettinger wollen auch in Zukunft eine verlässliche Versorgung mit Strom und Wasser.» Das EWW bleibe ein Teil von Wettingen und werde auch in Zukunft mit verlässlichen Leistungen überzeugen.

Und Kuster blickt vorwärts: «Es bleibt nur kurz Zeit zum Feiern – jetzt gehts an die Umsetzungsarbeiten.» Denn schon am 1. Januar 2017 soll das EWW als Aktiengesellschaft fungieren. «Das deutliche Resultat ist uns», so Kuster, «Auftrag und Ansporn zugleich!»

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