Litt Bevölkerung unter der Pandemie?

Welche psychologischen Auswirkungen hatte die Corona-Pandemie auf die Schweizer Bevölkerung? Dieser Frage gehen die Wettinger Kantonsschülerinnen Noelia Oberacher und Maylinne Hofstetter nach.

Noelia Oberacher und Maylinne Hofstetter bei der Kanti Wettingen. zVg

Die beiden jungen Frauen besuchen derzeit die 3. Klasse am Gymnasium Wettingen. Im Rahmen ihrer Projektarbeit erforschten sie die psychologischen Auswirkungen der Pandemie. Mittels anonymer Umfrage wollen die beiden herausfinden, welches die persönlichen Erfahrungen und Meinungen der Leute sind. Doch warum ausgerechnet die Covid-19-Pandemie? «Wir haben uns für dieses Thema entschieden, weil wir in unserem Alltag häufig über die Massnahmen während der Pandemie diskutiert haben – sei es über die Impffrage, den Lockdown oder das Covid-19-Refenrendum. Diese Diskussionen waren oft sehr emotional und haben in einigen Fällen sogar Familienverhältnisse und Freundschaften belastet. Uns ist dabei aufgefallen, wie stark diese Themen Menschen polarisieren können.» Ein weiterer Grund sei, dass das Thema trotz seiner grossen Bedeutung im damaligen Alltag immer mehr in Vergessenheit gerate. Manche Menschen würden das Ereignis auch verdrängen.

Maylinne Hofstetter und Noelia Oberacher haben während der Pandemie in gewissem Masse gelitten, wie sie sagen. «Für uns beide führte diese Zeit dazu, dass wir in eine Smartphonesucht gerieten und unzählige wertvolle Stunden vor einem Bildschirm verbrachten.»

Umfrage

In der Umfrage sind nebst Geschlecht, Alter und möglichen Vorerkrankungen die Psyche und die Gesundheit im Fokus. So fragen die beiden Kantonsschülerinnen, ob man positive Entwicklungen festgestellt habe, ob es Menschen im Umfeld gab, die unter psychischen Problemen litten, und wenn ja, weshalb: etwa wegen der Abstandsregelungen, des Kontaktverbots, Homeoffice oder des Verbots von Aktivitäten. Dann fragen sie auch, wie sich diese Probleme äussern. Etwa als depressive Verstimmungen, innere Unruhe, Schlafstörungen oder durch Ängste. Weiter wird auch gefragt, mit welcher Partei man sich am meisten identifiziere, ob sich das vertrauen in die Politik verändert habe und wie sehr man sich unter der Masken- und der Zertifikatspflicht eingeschränkt gefühlt habe. Alle Umfragen werden anonym behandelt.(LiWe/zVg)

Umfrage unter dem Link: forms.office.com/e/5kf6RityL

Weitere Artikel zu «Spreitenbach», die sie interessieren könnten

Tritt sein neues Amt am 1. Juli an: Der neu gewählte Pfarrer Alexander Kuzmitski. Irene Hung-König
Spreitenbach15.04.2026

«Religion war bei uns verboten»

Pfarrer Alexander Kuzmitski ist am Palmsonntag zum Pfarrer der Reformierten Kirchgemeinde Spreitenbach-Killwangen gewählt worden. Er erzählt, was ihm wichtig…

Freuen sich, dass die Stimmung wieder gut ist:  Die beiden Jugendarbeiterinnen Jelena Perez und Virginia Imhof (r.). Melanie Bär
Spreitenbach15.04.2026

Jugendliche nach gelöstem Konflikt wieder motiviert

Neue Regeln, neue Angebote, neue Stimmung: Nach einer schwierigen Zeit ist im Jugendtreff wieder Ruhe eingekehrt. Warum der Ausschluss älterer Schüler wirkte –…

29. Plauscholympiade in Würenlos
Spreitenbach15.04.2026

29. Plauscholympiade in Würenlos

Am 9. Mai lädt der TV Würenlos zur alljährlichen Plauscholympiade mit dem beliebten Sprint-Wettbewerb «Schnellste Würenloser» ein. Ab sofort können sich…