Viel Arbeit für eine Reise in die Vergangenheit

Die Werke werden bestaunt und diskutiert.

Die Werke werden bestaunt und diskutiert.

Solche Schmuckstücke gibt es an der Ausstellung zu sehen.

Solche Schmuckstücke gibt es an der Ausstellung zu sehen.

Peter Muntwyler mag sich durch seinen Vater an das eine oder andere Objekt erinnern.

Peter Muntwyler mag sich durch seinen Vater an das eine oder andere Objekt erinnern.

Werner Hauenstein hat mit anderen die Ausstellung organisiert.

Werner Hauenstein hat mit anderen die Ausstellung organisiert.

Vernissage: Die Gäste lassen sich die Ausstellung «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» nicht entgehen.  Bilder: Roger Egloff

Vernissage: Die Gäste lassen sich die Ausstellung «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» nicht entgehen. Bilder: Roger Egloff

Historische Bilder, alte Kameras und spannende Einblicke in die Fotografie zeigen, wie sich das Dorf und das Leben der Menschen in Spreitenbach im Laufe der Zeit verändert haben.

Mit grossem Applaus wurde am Freitagabend die neue Ausstellung des Ortsmuseums Spreitenbach in der Gemeindegalerie im Gemeindehaus eröffnet. Unter dem Titel «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» lud Kurator Salvatore Mainardi zur Vernissage ein und nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit.

In seiner Eröffnungsrede spricht Mainardi mit sichtbarem Stolz über die Idee und die Entstehung der Ausstellung. Gleichzeitig dankt er allen Beteiligten, die das Projekt mit viel Engagement ermöglicht haben.

Sammlung wurde digitalisiert

Anschliessend übergibt er das Wort an Gemeinderat Adrian Mayr, der die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde hervorhebt: «Die Ausstellung zeigt historische Aufnahmen aus Spreitenbach und gibt spannende Einblicke in das Dorfleben vergangener Zeiten.» Möglich wurde dies dank der engagierten Arbeitsgruppe des Ortsmuseums, die im Mai 2025 begann, die Sammlung des alten Ortsmuseums zu archivieren, zu inventarisieren und zu digitalisieren. Besonders hervorgehoben wird der Einsatz von Silvia Mötteli, Werner Hauenstein und Rolf Härdi, die viel Zeit und Herzblut in das Projekt investiert haben.

Anfänge der Fotografie

Auch die Ortsbürger unterstützten das Vorhaben mit einem Budget von 80000 Franken. «Heute Abend können sie sehen, dass dieses Geld sehr gut investiert ist», betont Mayr. In einem weiteren Beitrag erklärt Rolf Härdi anschaulich die technischen Anfänge der Fotografie – etwa wie Bilder früher auf Glasplatten belichtet wurden. Die Ausstellung zeigt nicht nur die historischen Fotografien, sondern auch Kameras aus jener Zeit, mit denen viele der Aufnahmen entstanden sind. «Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, in die Bilderwelt einzutauchen, Audio-Guides zu nutzen und einen Blick auf ein Spreitenbach zu werfen, das deutlich ruhiger und entschleunigter war als heute», sagt Rolf Härdi weiter.

Die Ausstellung «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» in der Gemeindegalerie im Gemeindehaus dauert noch bis zum 1. Mai.

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