Fest für Neuzuzüger

Die Gemeinde Spreitenbach hat neu Zugezogene zu einem sommerlichen Willkommensfest eingeladen.

Festliche Ansprache: Markus Mötteli heisst die Neuzuzüger willkommen.  (Bild: rsz)
Festliche Ansprache: Markus Mötteli heisst die Neuzuzüger willkommen. (Bild: rsz)

«Neu» ist ein relativer Begriff – vor allem während der Pandemie. Tatsächlich von «Neuzuzügern» zu sprechen, wenn einige von ihnen seit bereits zwei Jahren in Spreitenbach wohnen, ist also eher ungenau. Da aber letztes Jahr der Neuzuzügeranlass ausfallen musste, entschied sich die Gemeinde, das dieses Jahr nachzuholen und somit auch jene Spreitenbacher willkommen zu heissen, die das letzte Jahr zwangsläufig zuhause bleiben mussten. Ursprünglich war geplant, den Anlass auf der Terrasse des Gemeindehauses durchzuführen, aufgrund der Coronabestimmungen und vieler Anmeldungen schwenkte man aber um.

Man traf sich also bei allerbestem Wetter mit schönem goldenem Sommerlicht am letzten Freitag auf dem Platz vor dem Gemeindehaus an der Poststrasse. An rund 1000 Haushaltungen seien Einladungen verschickt worden, berichtet Sachbearbeiterin Ursula Beusch, die das Gros des Neuzuzügeranlasses organisiert hatte. Zum Anlass angemeldet haben sich schliesslich rund 90 Personen, die sich tröpfelnd zwischen 18 und 19 Uhr auf dem Platz eingefunden haben. Es war eine bunte Mischung an Menschen von gross bis klein und auch das für Spreitenbach typische Kulturengemisch war gross. So waren bei den Gesprächen der Grüppchen verschiedenste Sprachen zu erlauschen. Einige Besucher hatten es sich unter dem Schatten des grossen Ahornbaumes gemütlich gemacht, während Kinder mit dem Brunnen spielten. Gemeindepräsident Markus Mötteli (Die Mitte) spazierte zwischen den Leuten hin und her, lud sie dazu ein, sich am Getränkebuffet gütlich zu tun.

Als dann Mötteli zum Mikrofon griff – mit kleineren technischen Schwierigkeiten – und die Wartenden endlich formell willkommen hiess, ging ein lauer Sommerwind. Mötteli gab den Neuzuzügern einen Crashkurs in Sachen Spreitenbach, mimte den Spreitenbacher Historiker, erklärte das Gemeindewappen, die Herkunft des Namens, schwärmte vom Wachstum und Aufstieg der Gemeinde, vom Shoppi Tivoli, von der Umweltarena und seinem Liebling, seinem lang gehegten grossen Traum: von den Kinos in Spreitenbach.

Das passte zur Eröffnung, denn mit typischem Mötteli-Humor beantwortete dieser zu Beginn die Frage, wieso wohl die Neuzuzüger Spreitenbach als ihre neue Heimat gewählt hätten, gleich selbst: «Spreitenbach ist die interessanteste, spannendste und schönste Gemeinde, ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen.»

Nach längerer Ansprache befand Mötteli dann, es sei nun genug geredet, schliesslich sei die Idee dieses Anlasses, dass man miteinander spricht, neue Kontakte knüpft, sich austauschen und kennenlernen kann. Zum Schluss eröffnete er das Snack-Buffet, das aus verschiedensten kleinen Häppchen von Minipizzas bis Pouletspiessen bestand. Dazu ein bisschen Wein, Bier oder Cola. Und der Sommerabend konnte gut ausgeklungen werden.

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