Ressourcen, die man nutzen sollte

Die Sozialen Dienste präsentierten letzte Woche die Analyse «Junge Menschen Neuenhof».

An der Präsentation: Marco Hürsch, Gemeinderat, Franz Kohler und Cornelia Spadanuda, Soziale Dienste, Andreas Muff, Gemeinderat, und junge Neuenhofer.Foto: zVg
An der Präsentation: Marco Hürsch, Gemeinderat, Franz Kohler und Cornelia Spadanuda, Soziale Dienste, Andreas Muff, Gemeinderat, und junge Neuenhofer.Foto: zVg

Frank Anweder vom Beratungszentrum für kommunale Kinder-, jugend- und Bürgerbeteiligung «Kobra» hat im Auftrag der Sozialen Dienste Neuenhof eine Studie zum Thema «Junge Menschen Neuenhof» durchgeführt. Diese befasst sich mit den noch weitgehend brach liegenden Ressourcen an jungen Menschen in Neuenhof. Die Gemeinde besitzt einen grossen Anteil junger Bevölkerungsmitglieder – mehr als ein Drittel ist unter 25 Jahre alt. Neuenhof besitzt mit seiner jungen und bunten Bevölkerungsstruktur eine aussergewöhnliche Ressource, die genutzt werden sollte. Der Bericht zeigt auf, dass hinter dem bisher eher wenig koordinierten Handeln zwischen den einzelnen Verwaltungsstellen ein grosses Potenzial vorhanden ist.

Nicht nur vor dem Hintergrund einer sich durch permanente Vernetzung stark verändernden Sozialisation der nachwachsenden Generationen beinhaltet die Kommunikationskultur einen Paradigmenwechsel:Ein wertschätzendes Miteinander auf gleicher Augenhöhe, um mit Blick auf eine Weiterentwicklung des Gemeinwesens hin zu einer gelingenden Beteiligungskultur reüssieren zu können. Der wichtigste angestrebte Wandel ist die Abkehr vom Blick auf Defizite, Probleme und Zwänge hin zu einem ressourcenorientierten Fokus, das heisst: Die junge Bevölkerungsstruktur nicht als Bürde, sondern als Chance zu sehen.

Auf den Punkt gebracht: Die Ausgangslage ist perfekt; die nötige Dynamik vorhanden und somit stimmen alle Voraussetzungen, um die Bereichsentwicklung «Junge Menschen» zu realisieren. Dazu fehlt einzig noch der gemeinsame Zielpunkt, auf den alle Protagonisten bzw. Beteiligten zusteuern können.

Der Gemeinderat hat zwischenzeitlich die drei Leitgedanken zustimmend zur Kenntnis genommen: Die Partizipation der jungen Menschen ist ernsthaft gewollt. Beteiligung ist ein fairer, transparenter Prozess mit klaren Entscheidungsspielräumen. Als alle Bestrebungen vorwärts bündelnde Schnittstelle dient ein konzeptionelles Dach. (fk)

 

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