Oans, zwoa, gsuffa! Prost

Am Samstag wurde in Neuenhof geschunkelt und getanzt. Ein Riesengaudi am Oktoberfest in der einladend geschmückten Halle.

«Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit!», singt die Band Pop Alpin am Oktoberfest in Neuenhof und alle heben ihre Mass in die Höhe. Organisiert wurde das Fest von der Chlausgesellschaft. Präsident Hardy Wiederkehr ist zufrieden, hätte sich aber doch ein bisschen mehr erhofft: «Es kamen mehr Besucher und Besucherinnen als im letzten Jahr, aber immer noch weniger als geplant.» Die Leute seien begeistert gewesen. Vor allem die Musik von der Partyband Pop Alpin sei sehr gut angekommen. «Die haben natürlich Stimmung ohne Ende gemacht.» Die deutsche Band kennt man bei der Chlausgesellschaft schon viele Jahre: «Das ist ein sehr familiäres Miteinander und funktioniert immer relativ unkompliziert», so Wiederkehr. Eines beschäftige ihn aber schon ein wenig: «Es kamen nicht wirklich viele Neuenhofer.» Die Chlausgesellschaft habe viele Einladungsmails rausgelassen – an Vereine, Gemeindevertreter etc. Zum Teil habe man nicht einmal eine Reaktion darauf erhalten. «Das ist schade. Gerade unter den Vereinen sollte man doch zusammenhalten und sich gegen das Vereinssterben unterstützen.» Von den Gemeinden bekam das Oktoberfest dann aber doch noch Besuch: Der Würenloser Gemeindeammann Anton Möckel und seine Frau, die Killwangener Gemeinderätin Christine Gisler und der Neuenhofer Gemeinderat Felix Mehmann kamen vorbei, um die Chlausgesellschaft beim Festen zu unterstützen.

Neue Mitglieder gesucht

Aktuell besteht die Chlausgesellschaft Neuenhof aus 27 Personen. Es werden gemäss Wiederkehr neue Leute gesucht, die bei den zum Teil aufwändigen Veranstaltungen dabei sein möchten und mitanpacken. Und dann heisst es hoffentlich auch im nächsten Herbst wieder: «Oans, zwoa, gsuffa!» Dann vielleicht mit mehr Neuenhofern und Neuenhoferinnen auf den Bänken.

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