Neuenhof steigt in die 2. Liga auf

Die erste Mannschaft des FC Neuenhof hat den Aufstieg von der 3. in die 2. Liga geschafft. Die Freude darüber ist bei Präsident Domenico Raosa gross.

Trotz Matchabsage Die Gäste feiern ihren Verein. zVg

Trotz Matchabsage Die Gäste feiern ihren Verein. zVg

Nach über 50 Jahren wieder in der 2. Liga Die Spieler jubeln ausgelassen.  zVg

Nach über 50 Jahren wieder in der 2. Liga Die Spieler jubeln ausgelassen. zVg

Mit dem letzten Spiel gegen den FC Windisch hätte die Erfolgsserie weiter ausgebaut und der Aufstieg gebührend gefeiert werden sollen. Nun – gefeiert wurde trotzdem, einfach nach Plan B, wie es der langjährige Präsident des FC Neuenhof, Domenico Raosa, ausdrückt. Aus der Partie am Samstagabend gegen den Tabellenletzten wurde nichts, der FC Windisch trat nicht an. So erlangten die Neuenhofer einen Forfait-Sieg und kassierten die drei Punkte.

«Wir hatten alles schön vorbereitet und mussten dann Plan B hervorholen. Wir hatten schliesslich ein schönes Fest», sagt Domenico Raosa. So viel er wisse, hatte Windisch zu wenig Spieler. «Für uns war es halt schade, da wir Gemeinderäte, Sponsoren, Ehrenmitglieder eingeladen hatten, um das Spiel zu schauen.» Schliesslich wurde das erfolgreiche Team um 20.30 Uhr mit einem Spalier der Fans auf dem Sportplatz Stausee empfangen.

Spielerproblem wegen Hochzeit

In der Gruppe 1 der 3. Liga steht der FC Erlinsbach ebenfalls als Aufsteiger fest. Gegen dieses Team treten die Neuenhofer aus der Gruppe 2 am Freitag an, um den 3.-Liga-Meister auszumachen. Doch die Neuenhofer können nicht wie gewohnt auflaufen. «Einer unserer Spieler heiratet am Samstag in Kroatien und hat drei Viertel der Mannschaft eingeladen.» Nun würden die verbliebenen Eins-Spieler und einige aus der 2. Mannschaft die Partie bestreiten.

Es wird noch einen dritten Aufsteiger geben, den Frick, Brugg, Kappelerhof und Oftringen in ihren Entscheidungsspielen ausmachen werden. Domenico Raosa tippt da auf den FC Kappelerhof: «Ich vermute, es wird Kappelerhof, die haben eine schöne Mannschaft und haben gegen uns toll gespielt. Ich muss aber auch sagen, dass ich die Clubs aus der anderen Gruppe zu wenig kenne.»

Um in der 2. Liga spielen zu können, sind gewisse Anforderungen vonseiten des Aargauischen Fussballverbandes (AFV) zu erfüllen. Domenico Raosa macht sich da keine Sorgen: «Unser Platz ist 2.-Liga-tauglich. Wir haben nächste Woche eine Sitzung mit dem Verband und werden da gewisse Dinge klären.» Sportlich geht es für den FC Neuenhof fast mit demselben Team weiter wie bisher. Einziger Wermutstropfen: Topskorer Petar Ugljesic verlässt den Verein und kickt künftig für den FC Dietikon in der 1. Liga. «Wenn ein Spieler in der 1. Liga spielen kann, dann sollte man ihm keine Steine in den Weg legen.» Dafür bleibt Erfolgstrainer Karadza Domagoj: «Er ist ein Fussballfanatiker und er lebt für den Fussball», sagt Raosa. Der Trainer überlasse nichts dem Zufall und schaue sich die Spiele der Gegner an.

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