Nun geht es 73 Meter in die Tiefe

Letzte Woche begannen die Bohrungen der drei Schächte des Grundwasserpumpwerks Tägerhardwald (GWPW) für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof und Würenlos.

Sind bereit (v.l.): Bohrmeister Frank Müller und Maschinist Hermann Bitzi von der Bohrfirma Gebr. Mengis AG aus Luzern, Brunnenmeister Felix Zürcher und Geschäftsleiter Richard Weber der Technischen Betriebe Würenlos. Im Vordergrund der Schacht der Probebohrung.

Sind bereit (v.l.): Bohrmeister Frank Müller und Maschinist Hermann Bitzi von der Bohrfirma Gebr. Mengis AG aus Luzern, Brunnenmeister Felix Zürcher und Geschäftsleiter Richard Weber der Technischen Betriebe Würenlos. Im Vordergrund der Schacht der Probebohrung.

Mit diesem Greifer wird das Erdmaterial hochbefördert.

Mit diesem Greifer wird das Erdmaterial hochbefördert.

Maschinen, Kran und Bohrer sind seit letzter Woche im Einsatz.Fotos: ska

Maschinen, Kran und Bohrer sind seit letzter Woche im Einsatz.Fotos: ska

Der Bohrer wurde letzte Woche neu mit Hartmetallzähnen bestückt.

Der Bohrer wurde letzte Woche neu mit Hartmetallzähnen bestückt.

Mit einem Spezialkran wurde das 22 Tonnen schwere Bohr-Oberteil letzte Woche in den Tägerhardwald geliefert. Dieses wird mit hydraulischen Pumpen über das Bohrrohr gehoben, das mit kleinen Hin-und-Her-Bewegungen und durch das grosse Gewicht aller Teile in die Erde getrieben wird. Ein Greifer schaufelt regelmässig das Erdmaterial aus dem Rohr. Selbst grössere Steine können mit dem Bohrer und dem Greifer zerschlagen und durchbrochen werden, wie Bohrmeister Frank Müller erklärt. «Im äussersten Fall, etwa bei einem grossen Findling, könnten wir auch sprengen.»

Da die Reibung an der äusseren Hülle des Bohrrohrs mit grösserer Tiefe immer mehr zunimmt, wird ab einer Tiefe von 35 Metern ein zweites, im Durchmesser schmaleres Rohr durch das breitere hindurchgeführt. Sobald man beietwa 55 bis 56 Metern auf die Grundwasserader stosse, gehe das Bohren dann wieder einfacher, da das Wasser die Reibung vermindere, so Müller. Die Bohrdauer für jede der drei Röhren beträgt zirka einen Monat.

Am 26. April findet ein Infotag für die Bevölkerung zum GWPW statt. Zeit und Ort folgen.

Weitere Artikel zu «Neuenhof», die sie interessieren könnten

Die ersten Protokolle tippte er auf dieser Schreibmaschine. ihk
Neuenhof08.07.2026

Seine Ämter übt er sehr lange aus

Während 48 Jahren gehörte Franz Mazenauer der Werkkommission Elektrizität Wasser Neuenhof an. Nun tritt er zurück.

Eine Schreibmaschine, auf welcher er früher…

WC und Dusche in der Containersiedlung.
Neuenhof01.07.2026

So leben Flüchtlingsfamilien künftig in der Webermühle

Die neue kantonale Asylunterkunft in der Webermühle in Neuenhof ist bezugsbereit. Vor der Inbetriebnahme konnten die zwei Containerhäuser für 120 Personen…

Monica Schnellmann, Bereichsleiterin Spitex Wettingen-Neuenhof. zVg
Neuenhof01.07.2026

Die Hitze führt zu Kreislaufproblemen

Die Hitze setzt besonders Menschen über 70 zu. Die Spitex Wettingen-Neuenhof empfiehlt, viel zu trinken. Bisher blieben hitzebedingte Todesfälle oder akute…