Neues Spielparadies erfreut Kinder

Auf die Türme klettern, die geschlossene Rutsche hinuntersausen und im Sandkasten spielen: Neuenhof hat für 1,2 Millionen Franken die Spiel- und Begegnungsplätze erneuert.

Die Kinder testen die neuen Spielgeräte und rennen herum. ihk

Die Kinder testen die neuen Spielgeräte und rennen herum. ihk

Die Kindergärtler haben die Neuenhofer Schnecke aus Holz gestaltet.  Irene Hung-König

Die Kindergärtler haben die Neuenhofer Schnecke aus Holz gestaltet. Irene Hung-König

Hügel mit Wasserspiel, der Sandkasten ist unter dem Sonnensegel platziert. ihk

Hügel mit Wasserspiel, der Sandkasten ist unter dem Sonnensegel platziert. ihk

Die Kinder konnten es kaum erwarten, auf das Trampolin zu hüpfen, die verschiedenen Rutschbahnen auszuprobieren oder die Vogelnestschaukel zu testen. Am letzten Samstag war es so weit. Die neu geschaffene Anlage neben der Schulanlage Zentrum und hinter dem Gemeindehaus wurde offiziell mit einem Fest eingeweiht.

Während die Fussballjunioren aus Baden und Neuenhof auf der Wiese kickten und Tore schossen, genossen es grosse und kleine Kinder, zu klettern, einander auf den Hügel nachzurennen oder bei der Festwirtschaft eine Bratwurst abzuholen. Gemeinderat Fred Hofer erklärte, dass fast alle Arbeiten abgeschlossen seien und nur noch Kleinigkeiten zu machen seien. «Es sind hier nicht nur neue Spielplätze entstanden. Das ist ein nachhaltiges Projekt, damit Kinder die Natur und Materialien kennen lernen können.»

Gemeinsame Analyse

Tiefbauleiter Daniel Lötscher erzählte, dass der Projektstart vor drei Jahren erfolgte. «Wir mussten kaputte Spielgeräte ersetzen und auch den Pausenplatz der Schule sanieren.» Deshalb habe man in einem Team mit der Jugendarbeit, Jugendlichen, Schülerinnen und Schülern aller Stufen, dem Elternverein und dem Werkhof gemeinsam die Bedürfnisse analysiert. So wurden ein Naturgarten mit Begegnungsplatz, Obstbäumen, Naschecke und ein Schulgarten mit Gartenhaus erstellt, der Aussenraum des Kindergartens Zentrum neu gestaltet und das «Wäldli» beim Peterskeller aufgewertet. Ebenso wurden die Vorplätze der Aula und des Schulhauses Schibler aufgewertet.

Gemeinsam mit dem Naturama Aargau, welches das Konzept der neuen Spiel- und Begegnungsplätze unterstützte, konnte dieses umgesetzt werden. Für Schulleiterin Renate Baschek eine wichtige Zusammenarbeit: «Kinder müssen draussen sein, ihre Kräfte testen und im Dreck wühlen, das ist die beste Bildung.» Und Cornelia Lohri, Projektleiterin Naturförderung beim Naturama, erklärte: «Naturnah heisst, der Natur mehr Raum zu geben. So wird die Kreativität der Kinder gefördert.» Sie ging auch auf die schattenspendenden Bäume ein und das Sonnensegel über dem Sandkasten. Damit die Kinder im Freien spielen könnten und vor den UV-Strahlen geschützt seien.

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