Napoleon bei Doktor Biedermann

Die Schnäggebühne präsentiert im Neuenhofer Pfarreisaal ihr neustes Stück «Dr Nöchscht bitte!».

Napoleon beim Arzt: Landarzt Dr. Biedermann therapiert ganz individuell. So auch seinen Patienten Willi Schmutz, der gern mal eine andere Identität annimmt. Fotos: swHat es nicht immer einfach: Arztgehilfin Johanna Widmer im Disput mit Dauerpatientin Mädi Kifler.

Napoleon beim Arzt: Landarzt Dr. Biedermann therapiert ganz individuell. So auch seinen Patienten Willi Schmutz, der gern mal eine andere Identität annimmt. Fotos: swHat es nicht immer einfach: Arztgehilfin Johanna Widmer im Disput mit Dauerpatientin Mädi Kifler.

Im Wartezimmer beim Doktor: «Warum sind Sie hier? Ich kann das vom Doktor verschriebene Stärkungsmittel nicht öffnen», so die Wartende. Situationskomik vom Feinsten präsentiert die Schnäggebühne Neuenhof in diesem Jahr mit ihrem Stück «Dr Nöchscht bitte!». Im katholischen Pfarrheim wird das Stück in Mundart an fünf Terminen im März aufgeführt. Premiere ist am kommenden Samstagabend.

«Schenkelklopfer haben wir meist im Programm», fasst Regisseur Martin Uebelhart zusammen. Er führt bereits zum vierten Mal die Schauspieler durch eine Inszenierung der Neuenhofer Laienbühne, die auf eine fast 40-jährige Tradition zurückblickt. Neun Darsteller wirken an der diesjährigen Aufführung mit. Sie sind allesamt im Verein der Schnäggebühne engagiert, mit Dutzenden von Helfern vor und hinter der Bühne sorgen sie für einen reibungslosen Ablauf der Aufführungen. «Wenn unsere Zuschauer vom Alltag abschalten können, haben wir unser Ziel erreicht», so Uebelhart. In diesem Jahr soll die Geschichte vom Landarzt Doktor Biedermann das Publikum erheitern. So verschieden, wie seine Patienten sind, so individuell therapiert er auch. So auch Willi Schmutz, der gern mal eine andere Identität annimmt. «Ein Highlight ist sicherlich sein Auftritt als Napoleon»,so Martin Uebelhart, der an dieser Stelle nicht mehr verraten will. «Das Stück spricht aus dem Le-ben, wenn auch sehr überspitzt», resümiert Schauspielerin Ursula Beusch, «man muss es einfach gesehen haben.» Wer sich noch einen Platz im Neuenhofer Pfarreisaal sichern will, muss allerdings schnell sein: Die Premiere am 15. März ist bereits ausverkauft.

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