«Hip-Hop ist in meinem Herzen»

Die zehnjährige Melissa Martins Vinha hat an den Hip-Hop-Schweizer-Meisterschaften in Lausanne teilgenommen und den zweiten Platz geholt.

Melissa (l.) und ihre Trainerin Morena Toma freuen sich über den Pokal.Foto: ska
Melissa (l.) und ihre Trainerin Morena Toma freuen sich über den Pokal.Foto: ska

Melissa, wie bist Du zum Hip-Hop-Tanzen gekommen? Wie lange tanzt Du schon? Irgendwie habe ich schon immer getanzt und irgendwann zu meiner Mutter gesagt, dass ich in eine Tanzschule will. Wir haben dann die Schule von Morena Toma gefunden und es hat mir hier gefallen. Ich habe viele Tanzstile gern, aber Hip-Hop ist in meinem Herzen, ihn mag ich besonders. Mit acht Jahren habe ich hier in der Schule Hip-Hop zu tanzen begonnen – sonst getanzt habe ich aber von klein auf.

Dann hörst Du auch die Musik gerne? Ja, ich höre ein Lied, dann fühle ich es und dann beginne ich zu tanzen.

Ist der Hip-Hop für Dich eher Training oder Freizeit? Beides, da ich gerne trainiere und auch zu Hause viel tanze. Tanzen ist gleichzeitig Training und Hobby für mich.

Wie oft und wie lange tanzt/trainierst Du zu Hause und in der Tanzschule? Zu Hause tanze und trainiere ich normalerweise immer, jeden Tag. Zweimal in der Woche habe ich für je eine Stunde Hip- Hop- und Ballettunterricht in der Tanzschule.

Das ist eine spannende Kombination – wie kam es dazu? Ich wollte auch mal etwas anderes ausprobieren und Ballett gefällt mir auch gut. Ich vermische dann die beiden Stile.

Was gefällt Dir am besten am Hip- Hop? Mich zu bewegen und mir vorzustellen, auf einer Bühne zu tanzen. Ich schaue mir auch viele Videos an und kombiniere dann die Stile von Hip-Hop, Breakdance, Ballett und anderen.

Hast Du einen Spitznamen? Nein, aber meine Mutter nennt mich «Tanzkönigin» auf Portugiesisch.

Gefällt Deinen Eltern Dein Tanz oder musst Du Dich da manchmal durchsetzen? Meine Eltern stehen voll hinter mir. Sie schauen mich an und sagen: «Ich glaube, Du willst das wirklich!»

War das die erste Meisterschaft, an der Du teilgenommen hast? Ja, und es hat total Spass gemacht. Ich habe mir einfach gesagt: «Ich glaube jetzt an mich und mache es!»

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