Neuenhof
23.12.2020

Gedanken zum Jahresende: Martin Uebelhart verbringt Weihnachten im Wallis

Martin Uebelharts erster Neujahrsapéro als Gemeindeammann fällt aus.Archiv

Martin Uebelharts erster Neujahrsapéro als Gemeindeammann fällt aus.Archiv

Neuenhofs Gemeindeammann ist während der Feiertage normalerweise am Skifahren. Am Neujahrsapéro hätte er sich gerne mit der Bevölkerung ausgetauscht. Ein Rückblick auf das endende und ein Ausblick auf das kommende Jahr.

Was bedeuten Ihnen Weihnachten und der Jahresanfang? Weihnachten ist für mich Zeit mit meiner Familie. Traditionell gehen wir ins Wallis Ski fahren und geniessen die herrliche Bergwelt, fernab des Alltages.

Können Sie dazu allenfalls eine Geschichte, eine Anekdote aus Ihrer Kindheit oder eine kürzlich erlebte positive Begebenheit oder Begegnung erzählen? Als Kind war Weihnachten für mich und meine sieben Geschwister immer ein Grossereignis. Angefangen mit dem Christbaummarkt auf dem Pausenplatz der Schule. Auf den Glockenschlag der Eröffnung rannten wir mit vielen anderen Leuten gleichzeitig los, um den schönsten Baum zu ergattern. Und an Heiligabend gab es das Festessen mit Pastetli. Welch ein Schmaus für uns Kinder und ein «Chrampf» für meine Mutter.

Welches positive Erlebnis fällt Ihnen beim Revuepassieren des Jahrs 2020 ein? Der Umgang mit der Coronapandemie. Angefangen beim Führungsstab, der lösungs- und sachorientiert das Notwendige beschlossen hat, über die Angestellten auf der Verwaltung und die Bevölkerung, die die Massnahmen mittragen. Ein ganz grosses Dankeschön an alle.

Der Neujahrsapéro findet nicht statt. Wie werden Sie unter diesen besonderen Umständen stattdessen Weihnachten/Neujahr verbringen? Sehr gerne hätte ich mich anlässlich meines ersten Neujahrsapéros als Gemeindeammann mit der Bevölkerung getroffen und ausgetauscht. Aber es kommen wieder bessere Zeiten und so freue ich mich etwas länger auf meine Premiere. Nun kann ich einen Tag länger im Wallis bleiben, sofern es die Covidlage erlaubt.

Worauf freuen Sie sich im 2021? Was wünschen Sie sich, der Bevölkerung und der Gemeinde Neuenhof fürs 2021? Dass wir die Coronapandemie in den Griff bekommen, um wieder ein unbeschwertes Begegnen mit anderen Menschen geniessen zu können. Leider gibt es viele Menschen, die in dieser Zeit der starken Einschränkungen noch einsamer sind als sonst. Ich wünsche mir, dass sie von uns nicht vergessen gehen.

Gibt es eine Ermutigung oder ein passendes Zitat, das Ihnen am Herzen liegt und das Sie an die Bevölkerung weitergeben möchten? Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel. Deswegen bin ich überzeugt, dass wir bald wieder ein einigermassen normales Leben führen können, allenfalls mit ein paar wenigen Einschränkungen.

Ich danke allen, die im vergangenen Jahr positiv zur Entwicklung von Neuenhof beigetragen haben, und freue mich, dass sie dies auch weiterhin tun. (LiWe)