Traditionsschreinerei in neuen Händen

Nik Meier zieht sich als Geschäftsführer der NILO Schreinerei Küchenbau AG zurück und übergibt seine Firma nach 40 Jahren in jüngere Hände.

Nik Meier (links) übergibt seine Schreinerei an die nächste Generation. (Bilder: zVg)

Nik Meier (links) übergibt seine Schreinerei an die nächste Generation. (Bilder: zVg)

NILO ist bekannt für Küchen nach Mass.

NILO ist bekannt für Küchen nach Mass.

Es wird gesägt, gehobelt, gehämmert und gefeilt: In der NILO Schreinerei in Wettingen wird fleissig gewerkt. Rund 22 Mitarbeitende und Lernende arbeiten für die anno 1906 gegründete Traditionsschreinerei, die weit über die Region hinaus für Küchenbau, Inneneinrichtung und Renovation bekannt ist. Nun kommt es zu einem Führungswechsel: Schreinermeister Nik Meier übergibt seine Firma nach 40 Jahren in jüngere Hände. Matthias Munk, Claudia Meier und Fabio Tognala sind die neuen Gesichter von NILO.

Neues Trio für NILO

«Wir lieben unser Handwerk. Diese Motivation treibt uns täglich an», sagt Claudia Meier, die sich freut, den Betrieb ihres Vaters gemeinsam mit Munk und Tognala fortzuführen. Die drei teilen sich die Führung der Schreinerei zu gleichen Teilen auf. «Mit einer geteilten Führung können wir künftig noch gezielter auf die sich stetig wandelnden Märkte und wachsenden Kundenbedürfnisse eingehen», sagt Geschäftsführer Matthias Munk zur neuen Führungsstruktur. Als langjähriger Mitarbeiter übernimmt er die Geschäftsführung, die Planung und die Produktion. Er sagt: «Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und darauf, mit dem bewährten Team in die Zukunft zu gehen.» Auch Meier ist seit vielen Jahren in der Firma tätig und leitet die Bereiche Finanzen, Personal und Kundenservice. Für frischen Wind sorgt Fabio Tognala. Zuvor als selbstständiger Unternehmer in der Region Baden tätig, verantwortet er die Bereiche Verkauf und Montage und wird die Schreinerei gemeinsam mit Munk und Meier in die Zukunft führen.

Nik Meier bleibt Verwaltungsratspräsident

Den eigenen Betrieb nach 40 Jahren in neue Hände zu geben, sei ein spezielles Gefühl. Dennoch freut sich Nik Meier darauf, künftig mehr Zeit für sein Hobby, den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb mit Pferden, zu haben und es ruhiger angehen zu lassen. Zur Ruhe setzen will sich der 69-Jährige aber noch nicht – nur kürzertreten. Als Verwaltungsratspräsident wird er dem neuen Führungsteam auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Er sagt: «Ich blicke auf viele spannende Projekte und schöne Begegnungen zurück. Dem neuen Dreiergespann wünsche ich viel Erfolg und ebenso viele schöne Erfahrungen und Momente, wie ich sie erleben durfte.»

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