Das Aufgebot kam per Handy-Alarm

Wenn es schnell gehen muss, können Zivilschützer per Anruf und SMS aufgeboten werden. Das wurde nun mit einem Unwetterszenario geübt.

Zivilschützer beim Bau der Behelfsbrücke. Cedric Zeyenne

«Umgehend einrücken, Kommandoposten Langäcker Wettingen» – diese Nachricht erreichte die Zivilschützer am 19. September im Laufe des Tages per Handy. «Wir wollten testen, wie schnell wie viele Leute auf Platz sein können», sagt Einsatzleiter Severin Rieder. Mit dem Resultat ist er zufrieden. Alle erschienen in nützlicher Frist, die Ersten schon nach 15 Minuten: «Das war besser als erwartet», so Rieder.

Die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach, Würenlos und Bergdietikon gehören der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal an. Als grösste Gemeinde hat Wettingen die Leitung inne.

Da die Zivilschützer für eine Übung nicht spontan die Arbeit sausen lassen können, waren sie vorgewarnt, dass an diesem Tag etwas passieren würde. Wann und wo, das wussten sie jedoch nicht.

Neues Alarmsystem getestet

Es war gleichsam ein praktischer Test des relativ neuen elektronischen Alarmsystems, das über Handy,E-Mail und Telefon funktioniert. Das Unwetter-Szenario würde ein spontanes Aufgebot nötig machen. Die notfallmässig aufgebotenen und nach Würenlos weiterbeorderten Zivilschützer bauten zum Übungszweck eine Behelfsbrücke, betrieben eine Betreuungsstelle und einen Kommandoposten. Zudem wurden im Wiederholungskurs der Limmat-uferweg in Würenlos und Teile des Vitaparcours in Wettingen erneuert. Wenn es im Notfall schnell gehen muss, dann funktioniert die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal bestens. (zVg)

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