«Das letzte Wort»

Sport verbindet. Bilder von jubelnden Spielern des FC Thun, der sich als Schweizer Meister feiern darf, notabene nachdem er erst auf diese Saison hin aufgestiegen ist. Mit einem Ziel vor Augen wächst man manchmal über sich hinaus. Oder die B-Juniorenmannschaft meines Sohnes, die nach einem schlechten Start und einem 0:2-Rückstand noch 3:2 gewinnt – schön die Freude, die da aus den verschwitzten Gesichtern leuchtet.
An der Schule Spreitenbach durften die Schülerinnen und Schüler Breakdance erlernen. Sie wurden an verschiedene Tanzelemente herangeführt, die sie zum Schluss zu einer kleinen Choreografie verbinden konnten. Trotz Müdigkeit sei die Freude über das Gemeinschaftserlebnis gross gewesen, heisst es im Artikel auf Seite 12/13.
Sport verbindet, auch im Schlechten. Wenn etwa das Lieblingsteam mehrere Male verliert, dann gibt es endlose Diskussionen unter den Kolleginnen und Kollegen. Angefangen von den Tipps, die man den Verantwortlichen geben würde, bis zur Enttäuschung, wenn sich der Erfolg nicht wieder einstellt.
Ich trainiere gerade mit meinem Team für das bevorstehende Turnfest im Juni. Da werden die sechs verschiedenen Disziplinen Woche für Woche trainiert. Die Trainerinnen weisen auf neue Regeln hin oder weisen uns an, an bestimmten Orten effizienter zu sein, um möglichst viele Punkte zu ergattern. Wie viele es am Turnfest sein werden, wissen wir logischerweise noch nicht. Doch die Aussicht, auf ein Ziel hinzuarbeiten, sich gemeinsam für etwas einzusetzen, ist unbezahlbar. Sport verbindet.
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