«Das letzte Wort»

Irene Hung-König, Redaktorin
Irene Hung-König, Redaktorin

Ferienspass in Killwangen-Spreitenbach, Kolibri-Tage in Wettingen. In den Frühlingsferien konnten die Kinder, meist im Unter- und Mittelstufenalter, diverse Angebote nutzen. So lernten die einen, eine Tischbombe zu fabrizieren, andere verausgabten sich beim Unihockey oder waren mit dem Wildhüter unterwegs. Eine ganze Woche lang bauten die Kinder der Kolibri-Tage in Wettingen an ihrer HolzBauWelt. Sie hörten dazu die biblische Geschichte von Nehemia, sangen Lieder, die das gemeinsame Bauen zum Inhalt hatten. Zum Schluss gab es einen Gottesdienst mit den Eltern und allen Beteiligten. Die erstellten Türme aus 80000 Holzklötzchen wurden zum Einsturz gebracht.

Zu meiner Zeit gab es solche Angebote kaum. Wir vermissten diese auch nicht, denn das hätte ja geheissen, zu einer bestimmten Zeit am Morgen am Treffpunkt zu sein. Fast wie in der Schule. Ich bin mit vielen Gleichaltrigen aufgewachsen, irgendwer war also immer da. Kurz bei meiner Freundin klingeln an einem Ferientag, um zu erfahren, dass diese noch schläft – um 10 Uhr morgens. Für mich als Achtjährige damals sehr verwunderlich. Ich ging dann mit meinem Velo oder ausgestattet mit den Rollschuhen auf den grossen Spielplatz, der umsäumt von den Wohnblöcken war. Kurze Zeit später gesellten sich die Kinder aus den anderen Wohnblöcken zu mir auf den Platz und los gings mit Spielespielen, Velofahren oder Fangis. Nicht zu vergessen das Absolvieren des «Zähnerli» beim Gummitwist.

Beide Arten, die Ferien zu verbringen, sind positiv. Und auch wenn sich die Art der Freizeitgestaltung verändert hat, eines ist gleich geblieben: Die Kinder erleben etwas zusammen, und das ist die Hauptsache.

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