Startschuss zum Kindergartenbau

Am Freitag ist in Killwangen der Spatenstich für den neuen Kindergarten erfolgt. Mit denjenigen, für die der künftige Kindergarten gedacht ist.

Beim Spatenstich: Alois Greber, Gemeindeammann; William Steinmann, Architekt; Urs Bolliger, Schulleiter Schule Zelgli; Hansueli Weber, Projektleiter, Generalunternehmung Häring; Sonja Hofer, Projektbegleiterin, Prosys. Foto: ms
Beim Spatenstich: Alois Greber, Gemeindeammann; William Steinmann, Architekt; Urs Bolliger, Schulleiter Schule Zelgli; Hansueli Weber, Projektleiter, Generalunternehmung Häring; Sonja Hofer, Projektbegleiterin, Prosys. Foto: ms

«Das Haus, das jetzt gebaut wird, dient euch, den Jüngsten von der hoffnungsvollen Zukunft von Killwangen», sagte William Steinmann kurz vor dem Spatenstich. Der Architekt des Projekts wandte sich mit diesem Satz direkt andie Kinder, die sich zu Dutzenden auf dem Platz neben dem Schulhaus Zelgli versammelt hatten, um den Spatenstich mitzuerleben. Die Kleinen bedankten sich für den neuen Kindergarten mit einem Lied. Und als Höhepunkt durften drei von ihnen unter den staunenden Blicken ihrer Kameraden unter fachmännischer Anleitung einen bereitgestellten Bagger fahren und Erde ausheben.

Den Baggern zusehen, dürfte für die Kinder in den nächsten Monaten zum Alltag werden. Schon im Juli 2014 soll der neue Doppelkindergarten nämlich bezugsbereit sein. Und die Kleinen können das Geschehen sozusagen direkt mitverfolgen. «Für euch Kinder wird das unheimlich spannend: Ihr werdet sehen können, wie der Kindergarten wachsen wird», erklärte Steinmann seinen jüngsten Zuhörern und zeigte sich überzeugt: «Dies wird bei euch sicher einen grossen Motivationsschub auslösen.»

Mit dem Startschuss für den neuen Kindergarten schwang jedoch auch etwas Wehmut mit. Denn für Alois Greber war das Projekt das letzte in seiner Funktion als Gemeindeammann. Er hatte im Mai angekündigt, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten. «Ich bedaure es, dass du beim Kindergarten dein Wissen und deine zielgerichtete und gute Zusammenarbeit nicht mehr einbringen wirst», würdigte Steinmann den Gemeindevertreter.

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