Schmid: «Ich möchte etwas bewirken»

In Killwangen kommt es zur Kampfwahl im Gemeinderat: Neben den Bisherigen stellt sich Markus Schmid neu zur Wahl. Er kandidiert für die CVP, die wieder im Gemeinderat vertreten sein will.

Markus Schmid kandidiert als Gemeinderat.zVg
Markus Schmid kandidiert als Gemeinderat.zVg

Nach dem Parteiaustritt von Gemeinderat Patrick Bellini hat die CVP im Frühjahr angekündigt, dass sie einen Kandidaten für die Gesamterneuerungswahlen sucht, um wieder in der Exekutive vertreten zu sein. Nun ist sie fündig geworden: CVP-Mitglied Markus Schmid stellt sich für das Amt zur Verfügung. Er sei von der Partei für das Amt angefragt worden und habe entschieden, sich zur Verfügung zu stellen. «Die Zeit stimmt und ich möchte mich gerne für Killwangen einsetzen, mitbestimmen und etwas bewirken», begründet der 50-Jährige.

Bisher war Schmid politisch nicht aktiv . Die Gemeinde kennt er jedoch sehr gut. Er ist nämlich in Killwangen aufgewachsen, hat sich jahrelang in der Jugendriege und dem Turnverein engagiert und einst auf der Gemeinde eine Verwaltungslehre absolviert. Später hat er sich zum Finanzfachmann weiterbilden lassen und ist seither als Finanzchef in der Privatwirtschaft tätig. «Ich glaube, es schadet nicht, wenn ein politisch Unerfahrener aus der Privatwirtschaft im Gemeinderat vertreten ist», so Schmid. Damit wolle er keineswegs den bisherigen Gemeinderat kritisieren. «Leuten, die sich engagieren, zolle ich Respekt.» Dennoch sei eine gewisse allgemeine Unzufriedenheit in der Gemeinde spürbar. «Beispielsweise, was die Schule betrifft.» Wo der Grund liege, könne er nicht sagen und er wolle auch keine Schuldigen suchen. Als Familienvater sei er jedoch daran interessiert, dass in Killwangen wieder Ruhe einkehre und Themen wie die Einführung von Tagesstrukturen angegangen werden. «Dafür würde ich mich als Gemeinderat gerne einsetzen», sagt der Vater von zwei Kindern im Primarschulalter.

Seine Motivation sei nicht, gegen den ehemaligen CVP-Gemeinderat oder einen anderen Bisherigen zu kämpfen. «Es geht mir um die Sache und darum, dass der Stimmbürger eine Auswahl hat.» Als Gemeinderat würde er sich gerne für Finanzthemen einsetzen, da er dort seine Stärken sieht. «Killwangen soll eine attraktive Wohngemeinde bleiben und so die Steuerkraft erhöhen, um finanziell besser dazustehen.» Das sei nach dem abgelehnten Zusammenschluss mit Spreitenbach – er war ebenfalls gegen eine Fusion – besonders wichtig. Gesamterneuerungswahlen am 24. September.

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