Noch begraben sie Hoffnung auf Fasnacht nicht

Die Gugge Bräusi-Vögel feiert heuer ihr 50-Jahr-Jubiläum. Ob sie das wie erhofft feiern kann, ist noch unklar.

Die Bräusi-Vögel-Gugge war bei der letzten Fasnacht im 2020 als Kobold verkleidet unterwegs. Alexander Wagner/Archiv
Die Bräusi-Vögel-Gugge war bei der letzten Fasnacht im 2020 als Kobold verkleidet unterwegs. Alexander Wagner/Archiv

Die Fasnachtskleider sind genäht, die Masken fertiggestellt und seit Anfang Oktober finden unter Einhaltung der Schutzmassnahmen zweimal wöchentlich Musikproben statt. «Wir wären parat für die Fasnacht», sagt Vorstandsmitglied Nadja Mensch. Nachdem vergangenes Jahr keine Kostümierten durch die Strassen zogen und alle Fasnachtsanlässe abgesagt wurden, haben die Spreitenbacher Bräusi-Vögel die Hoffnung für die diesjährige Durchführung ihrer Anlässe noch nicht aufgegeben. Mit dem Motto «Ziitreis» möchten sie der Bevölkerung einen Einblick in die 50-jährige Vereinsgeschichte geben.

Die Coronapandemie könnte der Fasnacht aber auch in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung machen. «Zurzeit wäre es noch möglich, die Anlässe unter Einhaltung der aktuellen Auflagen durchzuführen, und wir wären auch bereit, den Mehraufwand mit Zertifikatskontrolle und anderen Schutzmassnahmen auf uns zu nehmen», so Mensch. Vorstand und Fasnachtskomitee seien immer wieder im Austausch. «Wir würden auf jeden Fall gerne Fasnacht normal feiern, aber wir wollen auch niemanden gefährden», meint Mensch.

Aufgrund der Pandemie leide das Vereinsleben hart. Die Vereinsreise und der Neujahrsapéro mussten abgesagt werden. «Glücklicherweise haben wir im Verein keine Rücktritte, nur eine Person hat eine Pause eingelegt.»

«Ratzengässler» erscheint wieder

Auch wenn sich die Vereinsmitglieder ihr Jubiläumsjahr anders vorgestellt hatten, so konnten sie schon einige Traditionen wieder aufleben lassen. Ein Grillabend mit Ehemaligen konnte im Sommer beispielsweise durchgeführt werden.

Falls es die Lage erlaubt, soll der Höhepunkt mit dem Schmutzigen Donnerstag am 24. Februar beginnen und am 5. März mit der Kinderfasnacht den Schlusspunkt setzen. «Die Hoffnung auf eine Fasnacht im Jahr 2022 stirbt zuletzt. Wir müssen jetzt einfach abwarten und schauen, wie sich die Situation entwickelt», sagt Mensch. Ende Januar wollen der Vorstand und das Fasnachtkomitee definitiv über die Durchführung ihrer Anlässe entscheiden, die auch von den dann bestehenden Massnahmen und Bewilligungen abhängt. Alternativen gibt es keine. Was aber bereits jetzt klar ist: Wie immer soll auch dieses Jahr die Fasnachtszeitschrift «Ratzengässler» an die Bevölkerung verteilt werden.

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