Ferien-Spass endlich auch für Killwangener Kids

Erstmals können auch Primarschüler und Kindergärtler aus Killwangen am «Ferien-Spass» in den Herbstferien teilnehmen.

Gemeindeammann Werner Scherer <em>(h.l.) mit den Killwangener Organisatorinnen des «Ferien-Spass», an dem auch Fussball gespielt wird. Melanie Bär</em>
Gemeindeammann Werner Scherer <em>(h.l.) mit den Killwangener Organisatorinnen des «Ferien-Spass», an dem auch Fussball gespielt wird. Melanie Bär</em>

Im Wald kochen, einen Korkuntersetzer oder Stein bemalen, zusammen Fussball spielen, einen Blick in die Produktion von Zweifel Chips, in ein Fotostudio oder den Betrieb der Feuerwehr werfen. Das und vieles mehr können die Spreitenbacher Schüler im Rahmen des Projekts «Ferien-Spass» während der ersten Herbstferienwoche seit vier Jahren.

Erstmals konnten auch Schüler, die in Killwangen die Schule besuchen, Kurse belegen. Die Initianten des Projekts, die Jugendkommission Spreitenbach, wird dieses Jahr nämlich vom Elternverein Killwangen unterstützt.

Killwangener Kinder sind interessiert

«Meine Kinder fanden es schade, dass es in Killwangen kein solches Angebot gibt», sagt Sibylle Müller. Dadurch animiert, suchte sie als Präsidentin des Elternvereins Killwangen den Kontakt mit den Spreitenbacher Organisatoren.

So ist eine Zusammenarbeit in den beiden Dörfern entstanden und das achtköpfige Team aus Spreitenbach wird nun von Andrea Taing, Maria Mannino und Sibylle Müller vom Elternverein Killwangen unterstützt. «Wir finden das super», sagt Gisela Guggenbach vom Familientreff Spreitenbach.

Dieses Jahr nehmen rund 250 Kinder an den 55 Kursen teil. Das sind rund 50 Teilnehmer mehr als im Vorjahr. Ein Grund der Teilnehmerzunahme ist sicher auch die Ausdehnung auf Killwangen.

Naturkurse sind besonders beliebt

Mit Ausnahme eines einzigen Kurses, für den sich zu wenig Kinder angemeldet haben, können alle Kurse durchgeführt werden. «Sehr beliebt sind Naturkurse», so Müller.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von Pro Juventute, den beiden Gemeinden und Sponsoren. Die günstigsten Kurse können deshalb bereits ab 5 Franken pro Kind angeboten werden.

«Das Angebot entspricht einem Bedürfnis und wir unterstützen es deshalb gerne», sagt der Killwangener Gemeindeammann Werner Scherer.

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