Meierbädli der Bevölkerung übergeben

Saisoneröffnung im sanierten Meierbädli. Höhere Umzäunung und neuer Eingang sollen Unfälle verhindern.

Die Zweitklässlerin Amelia posiert für ihre Mutter Leonida Halili vor der Wand mit dem Seepferdchen, das sie gemalt hat. bär

Die Zweitklässlerin Amelia posiert für ihre Mutter Leonida Halili vor der Wand mit dem Seepferdchen, das sie gemalt hat. bär

Freuen sich: Gemeinderäte Pascal Froidevaux (l.) und Hanspeter Schmid sowie Gemeindeammann Markus Schmid.Melanie Bär

Freuen sich: Gemeinderäte Pascal Froidevaux (l.) und Hanspeter Schmid sowie Gemeindeammann Markus Schmid.Melanie Bär

Helfer in der Festbeiz: (v. l.) Stefan Hürzeler,  Danny Simmank, Andrin Bernet, Jovana Dekic, Sandra Spring und Christine Gisler. bär

Helfer in der Festbeiz: (v. l.) Stefan Hürzeler, Danny Simmank, Andrin Bernet, Jovana Dekic, Sandra Spring und Christine Gisler. bär

Eingang nicht mehr an der Rebäcker-, sondern an der Rütihaldenstrasse. bär

Eingang nicht mehr an der Rebäcker-, sondern an der Rütihaldenstrasse. bär

Zweitklässlerin Amelia zeigt auf ein farbiges Seepferdchen an der Wand und lächelt. Ihre Mutter Leonida Halili steht dahinter und hält den Moment mit dem Handy fest. Zusammen mit ihren Klassengspändli und den anderen Kindern der Killwangener Schule hat Amelia die Betonwand beim neuen Eingang zum Meierbädli mit Quallen, Fischen und anderen Meerestieren verziert.

Die blaue Wand ist nicht das Einzige, was bei der Saisoneröffnung des Meierbädlis Mitte letzte Woche auffällt. Auch die ausgeebnete Grünfläche, die überdimensional grossen Sonnenschirme und der Zaun ums Bad herum sind neu. «Wir haben das Bädli von der Beratungsstelle für Unfallverhütung überprüfen lassen und einige Anpassungen vorgenommen», begründet Gemeindeammann Markus Schmid (Mitte). Kleinkinder können nun nicht mehr über die Umzäunung klettern – sie ist knapp zwei Meter hoch. Auch ein für alle zugängliches Notfalltelefon wurde im Bad angebracht, das direkt zur Notrufzentrale verbindet.

Sanierung abgeschlossen

Die Sanierungsarbeiten haben rund 155000 Franken gekostet, der Betriebsunterhalt fürs Bädli kostet die Gemeinde jährlich rund 40000 Franken. «Eine Investition, die sich lohnt und in der Bevölkerung unbestritten ist und geschätzt wird», sagt Gemeinderat Hanspeter Schmid (parteilos), der für die Sanierung zuständig war. Auch wenn er selbst das Bädli nicht nutzt, so ist es bei der Bevölkerung durchaus beliebt. «Am Morgen kommen vor allem ältere Einwohner, die es ruhig mögen, am Nachmittag sind vor allem Kinder hier», so Markus Schmid.

Bei der Eröffnungsfeier zum Saisonstart war die junge Generation definitiv in der Überzahl. Nicht nur, weil sie ihren Eltern ihre Wandmalerei zeigen wollten, sondern auch weil sie das warme Wetter nutzten, um sich darin abzukühlen. Und sich eine der 350 Würste vom Grill holten, die von den Gemeindemitarbeitenden grilliert und verteilt wurden. «Sie haben dieses Fest von sich aus organisiert und die Mitarbeitenden des Bauamts und des Werkhofs haben auch bei der Sanierung viel mitgeholfen», loben die Gemeinderäte.

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