Spreitenbach
14.12.2022

Neue Bahn bringt Menschen zusammen

Die Limmattalbahn, das als Musterbeispiel für das Agglomerationsprogramm des Bundes bezeichnete Projekt, wurde feierlich eröffnet.

Von: Peter Graf

Rund 450 Gäste fanden sich im Depot der Limmattalbahn im Gebiet Müsli zwischen Dietikon und Spreitenbach ein, um im Beisein von Bundesrätin Simonetta Sommaruga, der Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh sowie des Aargauer Regierungsrats Stephan Attiger die neue Stadtbahn zwischen Zürich und Killwangen einzuweihen. Ausschnitte aus dem Programm «Circus Helveticus» des Komikerduos Lapsus bildeten den Rahmen der überaus gelungenen Eröffnungsfeier, an welcher nach zwölf Jahren Planung und Bau Wissenswertes über das 13 Kilometer lange und 27 Haltestellen umfassende Projekt zu vernehmen war und an welcher zum Schluss in den frühen Abendstunden zu einer Rundfahrt geladen wurde.

Verändertes Bewusstsein

«Das Limmattal steht für den Beginn des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz, fuhr doch bereits vor 175 Jahren die ‹Spanischbrödlibahn› von Baden nach Zürich. Mit der Eröffnung der Limmattalbahn soll an diese Tradition angeknüpft werden», so Bundesrätin Simonetta Sommaruga in ihrer Rede und sie hob auch die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs für das Limmattal hervor. «Die neue Bahn bringt Menschen zusammen und erleichtert es den Pendlerinnen und Pendlern, rasch und bequem zur Arbeit zu kommen. Und sie fängt den Mehrverkehr auf, der durch die weitere Entwicklung im boomenden Limmattal zu erwarten ist», so die Bundesrätin weiter. Erfreulich sei zudem, dass auch der Velo- und Fussverkehr von Beginn an mitberücksichtigt wurde. Die Magistratin bestätigt aber auch, dass sich das Bewusstsein geändert hat und hinsichtlich der Mobilität hingeschaut wird, wie der öffentliche Verkehr am besten aufzunehmen ist. Die scheidende Bundesrätin, die zum Schluss für ihr grosses Engagement mit einem Präsent bedacht wurde, bestätigte aber auch, dass das Pflanzen der rund 1000 Bäume nicht alle Eingriffe, welche durch das grosse Verkehrsprojekt entstanden sind, zu kompensieren vermöge.

Eine dynamische Region

Carmen Walker Späh, die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin, bedankte sich beim Stimmvolk ihres Kantons, das sich in zwei Abstimmungen jeweils klar für die Limmattalbahn ausgesprochen hat. «Mit der Limmattalbahn wird die Lebensqualität, aber auch die Standortattraktivität der ganzen Region gesteigert», so Walker Späh. «Die Limmattalbahn stärkt den öffentlichen Verkehr als Rückgrat der Zürcher Mobilität massiv, bringt aber auch markante Verbesserungen auf der Strasse sowie für den Langsamverkehr.» «Im Kanton Aargau gab es im Gegensatz zum Kanton Zürich keine Volksabstimmung über die Limmattalbahn», so der Aargauer Regierungsrat Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt. «Das Limmattal gehört zu den dynamischsten Regionen der Schweiz. Die Kantone Zürich und Aargau erwarten weiter steigende Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzahlen. Zürich und der Aargau unterstützen die Ausgestaltung des Limmattals zu einem urbanen Siedlungsgürtel. Die Limmattalbahn hilft, die stark wachsende Region zu erschliessen. So kann das grosse Potenzial dieses kantonsübergreifenden Raumes sinnvoll genutzt werden. Denn nur mit einer guten Erschliessung haben die neuen Wohn-, Arbeits- und Freizeitangebote nebeneinander Platz», so Attiger.

Unterwegs im Viertelstundentakt

Die gesamte Planung war auf den Fahrplanwechsel vom 11. Dezember ausgerichtet. Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter der Limmattalbahn Daniel Issler zeigte sich erfreut, dass dieser Termin eingehalten werden konnte. Und er stellt fest: «Auch wenn die Endabrechnung noch nicht im Detail bekannt ist, wird die Limmattalbahn maximal 600 Millionen statt der 755 Millionen Franken kosten.» Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit. Mittlerweile hat die Bahn als Linie 20 ihren Betrieb zwischen den Bahnhöfen Zürich Altstetten und Killwangen-Spreitenbach im Viertelstundentakt aufgenommen. Zuvor war die Bevölkerung am vergangenen Samstag zum Eröffnungsfest mit zahlreichen Attraktionen im Depot und Gratisfahren der Limmattalbahn eingeladen.

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