Sternmarsch für Schulgemeinschaft

Am vergangenen Dienstagnachmittag bot sich ein Bild der besonderen Art auf dem Areal des Schulhauses Feld in Würenlos: Über 600 Schüler und ihre Lehrpersonen kamen aus allen Himmelsrichtungen und formierten sich zu einer eindrucksvollen Windrose. Mit diesem Sternmarsch beendeten die Schüler ihre Reise durch das Umland und auch einen Tag gemeinsamer Begegnungen.

Am Dienstagmorgen brachen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Partnerklassen zum Sternmarsch auf. Fotos:sw

Am Dienstagmorgen brachen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Partnerklassen zum Sternmarsch auf. Fotos:sw

An der Bushaltestelle startete ihre Reise ins Umland.

An der Bushaltestelle startete ihre Reise ins Umland.

«Wir wollen ein Highlight für Kinder setzen, das zu unserem Jahresmotto passt», erklärt Schulleiterin Claudia Stadelmann die Idee hinter dem bisher einmaligen, stufenübergreifenden Anlass. «Unterwegs sein», so lautet der schulische Leitspruch in diesem Schuljahr.

Am Dienstagmorgen machten sich Schüler und Lehrer auf den Weg in verschiedene Richtungen. So auch die dritte Primar von Bertha Huwyler, die zusammen mit ihrer Partnerklasse, einer zweiten Sekundar, den Sternmarsch lief. «Ich freu mich besonders auf das Wandern», stellt Drittklässlerin Tanja Schuler vor Beginn der gemeinsamen Reise fest. Ihr Ziel ist Nussbaumen AG, und damit eine der längsten Strecken aller teilnehmenden Klassen. Die kürzeste Route führt eine Kindergartengruppe und eine Primarschulklasse nach Otelfingen. Doch wohin es geht, spiele eher eine untergeordnete Rolle, «der Weg ist wichtig», so Stadelmann. Die Wanderung durch Wald, Wiese und Feld erweise sich – neben allem Plausch – auch als eine kleine Lebensschule: «Das gemeinsame Erleben steht dabei im Vordergrund», führt die Schulleiterin weiter aus. Denn neben Wandern, Spielen und Bräteln gebe es auch die eine oder andere ungeplante Situation unter freiem Himmel, die die Gruppe bewältigen müsse. «Das so gestärkte Gemeinschaftsgefühl stellt indirekt auch eine Form der Gewaltprävention dar», weiss Claudia Stadelmann.

Bei der Rückkehr der Schüler wird jene Gemeinschaft auch hörbar: «Wir stehen zusammen durch dick und dünn», sangen sie laut die Zeilen des selbst komponierten Lieds der Würenloser Schule.

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