Sie freut sich auf Unruhestand

Martina Vokart begann bei den technischen Betrieben und war danach auf der Bauverwaltung tätig: Nach insgesamt 20 Jahren Arbeit für die Gemeinde Würenlos geht sie in Pension.
Martina Volkart (64,5) freut sich auf ihre Pension, den Unruhestand, wie sie sagt. «Ein bisschen Wandern, Skifahren, vermehrt Golf spielen und mal wieder ein gutes Buch lesen oder ganz allgemein mehr Zeit haben», das schwebt ihr vor. Aber auch mehr Zeit mit ihrem Partner, der bereits pensioniert ist, oder mit der Tochter (33) verbringen. Das Wichtigste, was sie sich wünscht, ist, gesund zu bleiben. 1999 zog Martina Volkart von Buchs ZH nach Würenlos. «Als meine Tochter im Chindsgi-Alter war, trat ich die Stelle auf dem Sekretariat bei den technischen Betrieben Würenlos mit einem 60-Prozent-Pensum an», sagt sie. Das war am 1. Februar 2006 und ihr beruflicher Wiedereinstieg.
«Langweilig wurde uns nie»
Mit der Aufstockung ihres Pensums auf 100 Prozent wechselte sie im Januar 2013 zur Bauverwaltung. Hier erledigte sie allgemeine Sekretariatsaufgaben, war Ansprechperson für Leute, die Anfragen hatten. Sie schrieb ausserdem Baubewilligungen, führte das Sekretariat oder versah den Telefon- und Schalterdienst. Die unterschiedlichen Aufgaben gefielen ihr, selbst wenn es immer mehr zu tun gab. «Langweilig wurde uns nie», sagt sie lachend und fügt an: «Es ist heute schwieriger und umfangreicher, Baubewilligungen auszustellen. Das liegt vor allem an den Gesetzen, aber auch daran, was die Leute wollten», erklärt sie. Also eine mühsame Sache? «Es ist eine Herausforderung», sagt sie diplomatisch. Zu ihren Arbeiten gehörte zudem das Thema Entsorgung und den Kalender dazu erstellen.
Teamgrösse blieb
Im Juni 2022 konnte sie ihr Pensum auf 90 Prozent reduzieren. Obwohl die Bevölkerung in den 20 Jahren wuchs, waren auf dem Sekretariat der Bauverwaltung immer gleich viele Personen im Team. Ein Problem? «Die Bearbeitung der einzelnen Anfragen und Anträge dauerte einfach etwas länger», erklärt sie. Martina Volkart wird nun auf das ordentliche Pensionsalter mit 64,5 Jahren pensioniert. «Ich bin in diesen Zwischenjahren, deshalb musste ich ein halbes Jahr anhängen», sagt sie.
Und was wünscht sich Martina Volkart ganz allgemein für ihren Wohnort? «Dass es weiterhin lebenswert ist, in Würenlos zu wohnen, und es den dörflichen Charakter beibehält.»


