Klares Ja für Naturrasensportplatz

An der von 223 Stimmberechtigten besuchten Gemeindeversammlung in Würenlos stimmte der Souverän sämtlichen Anträgen mit grossem Mehr zu.

Petra De Rocco sowie Tatjana und Antonello Ruotolo (v.l.) freuten sich über die Bürgerrechts-Zusicherung. Foto: bha
Petra De Rocco sowie Tatjana und Antonello Ruotolo (v.l.) freuten sich über die Bürgerrechts-Zusicherung. Foto: bha

Per Ende 2014 wies die Gemeinde Würenlos eine Verschuldung von 18,726 Mio. aus. «Das Gros der Ausgaben ist durch die Gemeinde nicht zu beeinflussen. Gegen 70% der Kosten werden durch die Partner, hauptsächlich den Kanton, bestimmt und hier haben wir keinen Spielraum», betonte Gemeinderat Lukas Wopmann. Das Budget 2016 wurde mit einem unveränderten Steuerfuss von 109% genehmigt.

Im «Tägerhard» wird ab Herbst 2016 eine Bauphase starten. Dabei wurde nicht nur ein Verpflichtungskredit für die Erschliessung dieses Gewerbegebiets von 2,0397 Mio. genehmigt. Nach der Ablehnung an der Referendumsabstimmung vom 28. September 2014 für die Projektierung der Sportanlage «Tägerhard» blieb der beantragte Naturrasensportplatz mit einem Verpflichtungskredit von 1,257 Mio. unbestritten. «Diverse Anpassungen führten gegenüber dem ersten Projekt dazu, dass eine Kosteneinsparung von rund 1,6 Mio. resultierte. Die Kosten für Reinigung und Unterhalt der provisorischen Sanitäranlagen und für den Materialcontainer werden erfreulicherweise vom Sportverein Würenlos SVW und vom Rugby Club Würenlos RCW getragen», so Gemeinderat Nico Kunz. Vom klaren Resultat war SVW-Präsident Edgar Gut fasziniert: «Rund 500 aktive Sportler freuen sich über die Zustimmung.» Vizeammann Toni Möckel stellte den Verpflichtungskredit von 447000 Franken für die Sanierung vom Schwimmbad «Wiemel» vor: «Zusammen mit dem Ingenieurbüro Jenzer+Partner AG in Aarberg haben wir ein einfaches Sanierungskonzept erarbeitet, das in den Jahren 2016 und 2017 umgesetzt werden soll. Nach Abschluss dieser Massnahmen sind Schwimmerbecken, Familienbecken und Ausgleichsbecken für die nächsten 15 Jahre saniert.» Dieser Antrag wurde ebenso diskussionslos bewilligt wie die Änderung der Gemeindeordnung im Wahlverfahren des Gemeinderats. Zum Abschluss blickte Gemeindeammann Hans Ulrich Reber auf den Neujahrs-Apéro voraus und lud die Bevölkerung am 1. Januar in die Mehrzweckhalle ein.

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