«Brot für alle» dank Suppe und Würstchen

Rund 120 Gäste haben sich nach dem ökumenischen Gottesdienst in der Alten Kirche Würenlos eingefunden, um am traditionsreichen Suppenzmittag teilzunehmen.

Jung und Alt geniessen die heimelige Atmosphäre am ökumenischen Suppenzmittag.Fotos: phn Fleissig wird von den 15 Helferinnen Suppe geschöpft. Eva Spühler (l.) ist die neue Präsidentin des Reformierten Frauenvereins.

Jung und Alt geniessen die heimelige Atmosphäre am ökumenischen Suppenzmittag.Fotos: phn Fleissig wird von den 15 Helferinnen Suppe geschöpft. Eva Spühler (l.) ist die neue Präsidentin des Reformierten Frauenvereins.

Stimmengewirr ist zu vernehmen – es riecht nach Suppe und Würstchen. An einem liebevoll mit Blumen geschmückten Tisch wird gerade mit einem Gläschen Wein angestossen, gleich nebenan beisst ein Junge lachend in ein Wienerli. Organisiert wird der Anlass jeweils vom Reformierten Frauenverein Würenlos im Wechsel mit dem Katholischen Frauenbund.

Bereits seit über 40 Jahren wird am Suppenzmittag für einen guten Zweck gesammelt, der Erlös geht jeweils an die Entwicklungsorganisationen «Brot für alle» sowie «Fastenopfer». In diesem Jahr steht diese ökumenische Kampagne während der Passionszeit unter dem Motto: «Weniger für uns. Genug für alle», mit dem Hintergrundgedanken, sich auf das rechte Mass zu besinnen. «Der soziale Aspekt steht hierbei im Vordergrund», so Eva Spühler, Präsidentin des Reformierten Frauenvereins und Organisatorin des Anlasses. Natürlich freut man sich dabei ob der zahlreichen Besucher: «Bereits um 11 Uhr, kurz nach dem Gottesdienst, war der Ansturm riesig.»

Viele der Gäste nahmen sich anschliessend Zeit, bei Kaffee und Kuchen die heimelige Atmosphäre noch ein Weilchen zu geniessen – und zeigten sich grossherzig: «Niemand geht raus, ohne etwas zu spenden», freuen sich die Organisatorinnen. So konnten an diesem Suppenessen 1100 Franken für einen guten Zweck gesammelt werden. Für Spühler ist dies umso erfreulicher, als dass dies ihr erster Anlass als Präsidentin des Frauenvereins war. Die Leitung hatte sie nämlich erst in diesem Jahr von Susanne Brand übernommen.

 

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