Würenlos
14.12.2022

Steuern um zwei Prozent tiefer

An der Einwohnergemeindeversammlung in Würenlos gab es so einiges zu diskutieren, vor allem über das neue Alterszentrum.

Von: Corinne Bürki

An der Einwohnergemeindeversammlung am 7. Dezember wurden 12 Traktanden abgehandelt. Es waren 207 stimmberechtigte Bürger und Bürgerinnen anwesend.

Einzelne Traktanden wurden relativ zügig mit Zustimmung des grossen Mehrs und ohne Gegenstimmen angenommen. So das Protokoll der letzten Versammlung im Juni, die Kreditabrechnungen der Werkleitungssanierung an der Mattenstrasse und vom Umbau und der Sanierung vom Regenbecken «Träntsch». Aber auch die neuen Satzungen für die Abwasserreinigungsanlage Killwangen-Spreitenbach-Würenlos oder der Verpflichtungskredit für die Strassensanierung an der Schulsstrasse K423 und der neue Gemeindevertrag mit der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal wurden einstimmig angenommen. Das Traktandum vier umfasste die Einbürgerung einer Familie mit zwei Kindern. Die neuen Würenloser wurden einstimmig willkommen geheissen und mit Applaus empfangen, als sie den Raum nach den Abstimmungen wieder betraten.

Steuersenkung erfolgt

Beim Budget 2023 wurde eine Steuersenkung von 2 Prozent auf 101 Prozent vorgestellt. Das sind 400000 Franken weniger im Steuerertrag als zuvor. Die Finanzkommission unterstütze die Steuersenkung, weise aber auch darauf hin, dass es beim Aufwand und bei den Investitionen durchaus noch viel Sparpotenzial gäbe und die Steuersenkung zwar machbar, aber auch sehr ambitioniert sei. Nach einem Antrag eines Bürgers, der die Senkung um 2 weitere Prozent auf 99 Prozent runterstufen wollte, wurde das Budget 2023 mit einem Steuerfuss von 101 Prozent mit grossem Mehr zu 4 Gegenstimmen angenommen.

Ein heisses Thema

Es war das Traktandum des Abends und erhitzte so einige Gemüter: die Anträge für zusätzliche Kapitaltranchen für die Alterszentrum Würenlos AG. Über zwei Stunden dauerte die Diskussion. Weitere Anträge wurden gestellt, Meinungen mitgeteilt und emotionale Reden gehalten. Gemeindeammann Anton Möckel, der ebenfalls Präsident des Verwaltungsrates der AG ist, wurde scharf in die Kritik genommen. Und er räumte ein, dass das «Controlling» im Projektierungsprozess nicht optimal durchgeführt wurde: «Das haben wir wirklich nicht gut gemacht», so Möckel. Trotzdem weise er die Anregungen bezüglich des Vertrauens in ihn und den Verwaltungsrat zurück. Er sei nicht der Meinung, dass man kein Vertrauen mehr haben könne. Einige der Stimmen in der Turnhalle liessen zuvor verlauten: «Die Verwaltungsräte sind ihrer Aufgabe nicht gewachsen» oder «Das ist ein privates Darlehen, damit hat die Gemeinde nichts zu tun» sowie «Wir sind in einer Sackgasse».

Es wurden viele Vorschläge eingeworfen, die der Gemeinderat Consuelo Senn mit viel Geduld annahm und erklärte, warum diese nicht umgesetzt werden können oder was man diesbezüglich schon unternommen habe. Auch erklärte er den ganzen Prozess mit der Beschwerdeführung der Bauherrin, die eingeleitet wurde.

Aber auch positive Stimmen fanden ihren Weg in die Mehrzweckhalle: «Wir müssen für das Projekt kämpfen, es lohnt sich» oder «Ein Vorhaben mit so einer Komplexität verdient so einen Prozess» und «Wieso gehen nicht die in den Gemeinderat, die denken, sie können es, statt diesen nur zu kritisieren?».

Die Meinungen gehen bei diesem Thema auseinander und doch waren sich die Würenloser und Würenloserinnen letztlich ziemlich einig: Beiden Kapitaltranchen wurde zugestimmt. Für bereits getätigte Kosten im Baugesuchsverfahren von 350000 Franken stimmten 104 Bürger und Bürgerinnen mit Ja zu 69 Nein-Stimmen. Der Antrag für die zusätzlichen 250000 Franken für zukünftige Kosten des Baugesuchs- und Rechtsmittelverfahrens wurde mit 103 Ja- zu 69 Nein-Stimmen angenommen. Wie weit das Verfahren geführt werde, sei noch nicht klar, in Kürze würde die erste Instanz folgen.

Der Zusatzkredit für die Erschlies­sung «Gatterächer Ost» wurde mit einem grossen Mehr zu 7 Gegenstimmen angenommen.

Dem Verpflichtungskredit für die Strassen- und Werkleitungssanierung an der Lättenstrasse wurde mit grossem Mehr zu 2 Gegenstimmen zugestimmt und der Neubau der Transformatorenstation «Rastplatz Süd» wurde mit 103 Nein- zu 38 Ja-Stimmen abgelehnt.

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