Allrounder im Werkhof

13 Kinder informierten sich am Nationalen Zukunftstag darüber, welche Aufgaben der Werkhof zu erledigen hat. Die 11- bis 13-jährigen Mädchen und Buben konnten auch mitanpacken.

Mit dem Laubbläser wird der Fussball auf dem Parcours fortbewegt. Irene Hung-König

Mit dem Laubbläser wird der Fussball auf dem Parcours fortbewegt. Irene Hung-König

Werkhof-Gruppenleiter Fabian Güller (r.) führt durch den Werkhof. ihk

Werkhof-Gruppenleiter Fabian Güller (r.) führt durch den Werkhof. ihk

Morgens um 8.30 Uhr begrüsste Werkhof-Gruppenleiter Fabian Güller die Kinder im Werkhof. Zunächst ging es darum, ihnen das Gebäude mit den verschiedenen Werkstätten zu zeigen. Dabei erfuhren sie, dass bis 1973 der Werkhof in der «Alten Trotte» sie befindet sich gegenüber dem heutigen Gebäude – untergebracht war. Heute ist dies ein Lagerraum für Rasenmäher, Plakatständer, Festbankgarnituren und vieles mehr.

Im Werkhof sind 25 Mitarbeitende angestellt. Ihnen gemeinsam ist, dass sie als Allrounder agieren und arbeiten. «Bei uns kann man eine Lehre als Fachmann oder Fachfrau Betriebsunterhalt machen», erklärte Fabian Güller. Die meisten kämen allerdings aus anderen Berufsgattungen. Fabian Güller ist gelernter Gärtner und unterhält mit seinem Team die Grünanlagen der Gemeinde, welche die Schule und 14 Kindergartenstandorte umfassen.

Auch Forsthof und Repol besucht

Natürlich gehört auch die Reinigung der Gemeindestrassen zum Kernaufgabengebiet des Werkhofs. Wie man im Herbst die Blätter «wegpustet», konnten die Kinder und Jugendlichen gleich selbst erfahren. Sie schnürten sich einen elektrisch betriebenen Laubbläser auf den Rücken und versuchten in einem Parcours, die Fussbälle um die Pillonen zu lenken. Für Lachen sorgte die Vorführung von Fabian Güller, der den Fussball mittels Laubbläser in der Luft halten konnte.

Für die Kinder der Gemeindeangestellten, die an diesem Zukunftstag teilnehmen konnten, ging es dann weiter in den Wald, wo Infos zum Försterberuf und über das Bäumefällen vermittelt wurden. Auch ein Besuch bei der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal stand danach auf dem Programm.

«Ich bin eher der Bürotyp»

Der 13-jährige Cristian konnte am Programm teilnehmen, weil sein Bruder in diesem Sommer mit der Lehre auf der Gemeinde gestartet ist. «Er sagte, das sei interessant für mich. Doch als berufliche Zukunft sehe ich das nicht für mich. Ich bin eher der Bürotyp.» Seinem Kollegen Nils gefiel das Programm der Gemeinde. Er war durch die Kollegin seiner Mutter zum Zukunftstag auf der Gemeinde gestossen. «Es ist toll, wenn man etwas ausprobieren kann», sagte er.

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