Spreiti aufgestiegen

Am Sonntag, 10. April, trafen sich die Unihockeyaner des STV Spreitenbach das letzte Mal in dieser Saison im Seefeld. Allen war klar, dass man es heute in der eigenen Hand hatte: Mit zwei Siegen könnte man in die 1. Liga aufsteigen – die höchste nationale Stufe auf dem Kleinfeld.

Im ersten Spiel traf man auf den UHC KTV Muotathal. Spreiti hatte mehr Spielanteile und führte gut zehn Minuten vor Schluss mit 5:1. Wer jetzt aber dachte, das Spiel sei in trockenen Tüchern, hatte sich geirrt. Muotathal nahm den Torhüter raus. Normalerweise hat Spreiti das 3-gegen-4 gut im Griff, leider aber nicht an diesem Tag. Dem Gegner gelang ein Anschlusstreffer nach dem anderen. Spreiti war nicht in der Lage, das leere Tor zu treffen und so trennte man sich am Schluss mit 5:5.

Weil der erste Verfolger Riehen von diesem Punktverlust Spreitenbachs aber nicht profitieren konnte und seine Partie gleich im Anschluss gar verlor (6:11), konnte Spreiti zur Kür ansetzen – und wie es das tat! Die Giswil Dragons waren in allen Belangen völlig überfordert. Spreiti kombinierte, setzte den Körper ein, machte Tempo und kam zu vielen Chancen. Es gelang einfach alles – von Traumpässen, Tor in Unterzahl bis hin zu Traumtoren. 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0, 7:0, 8:0, 9:0, 10:0, 11:0, 12:0 – und dann gelang Giswil doch noch ein Treffer. Eine halbe Minute vor Abpfiff stülpten sich die Spreitenbacher auf der Bank schwarze T-Shirts mit der goldenen Aufschrift «Aufsteigerjungs» über. Man sang, sprang und zählte die Sekunden laut runter. Die Ergebnistafel zeigte 14:2 für Spreiti und 19:55. Man hörte «5, 4, 3, 2, 1, Aufstieg!» Und mit dem Schlusspfiff schoss Daniel Weber seinen Hattrick und stellte noch auf 15:2.

Der STV Spreitenbach zeigte ein ganz starkes Spiel. Nächstes Jahr spielen die Jungs von Trainer Grubenmann also in der höchsten Kleinfeldliga. Mal schauen, wie sie sich dort oben schlagen. (mh/rg)

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