Quartier-Info-Apéro zum Langäcker

Letzten Samstag konnten sich Interessierte über den Stand der Dinge im Projekt «Langäcker bewegt!» informieren.

Jasper Haubensak, Leiter Quartierentwicklung, beim temporären mobilen Quartierbüro. Foto: ska
Jasper Haubensak, Leiter Quartierentwicklung, beim temporären mobilen Quartierbüro. Foto: ska

Beim halbjährlich stattfindenden Quartier-Apéro berichtet Jasper Haubensak, Leiter Quartierentwicklung, jeweils über den Fortgang des Projekts «Langäcker bewegt!», dem «Projet urbain» von Spreitenbach. Am Samstag berichtete er von den Resultaten aus verschiedenen Beteiligungsveranstaltungen zu den Themen Freiraum und Langsamverkehr in der CaféBar, im MuKi-Deutsch und im Jugendtreff, bei denen der Frage nachgegangen wurde, wo die Quartierbewohner Probleme und Chancen im Langäcker sehen. Probleme machte den Bewohnern der Verkehr, fehlende Beleuchtung auf gewissen Partien oder fehlende Querungsmöglichkeiten. Sie wünschten sich ausserdem die Aufwertung von Spielplätzen oder die sichtbare Ausschilderung eines öffentlichen Spielplatzes, der der Gemeinde gehört. «Das Fazit ist, dass es viele Lieblingsorte gibt – das Quartier aber auch grosses Entwicklungspotenzial hat», berichtet Haubensak.

Aufgrund des Feedbacks hat er eine Prioritätenliste erstellt, die unter anderem Sitzmöglichkeiten in Richtung Shoppi, Abfalleimer, bessere Beleuchtung und die Gesprächsaufnahme mit der Gemeinde und den Verantwortlichen des Shoppi bezüglich Zugang zum Shoppi Eingang West. Die schnell umsetzbaren Massnahmen werden nun bereits angegangen – für die mittel- und längerfristigen Massnahmen war- tet Haubensak die Gemeindeversammlung vom 24. Juni ab, bei der das Volk über den Kredit für die Phase 2 von «Langäcker bewegt!» abstimmt. Im Hinblick auf die Abstimmung ist für das Volk sicher spannend, dass sich die Besucher des Quartier-Apéros – darunter der gesamte Gemeinderat und die freiwilligen Helferin-nen der CaféBar – am letzten Samstag klar gewünscht haben, dass das Quartierzentrum zum Treffpunkt für die ganze Gemeinde wird, nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner des Langäcker-Quartiers. Es liegen bereits Ideen vor, neu auch am Mittwochabend Veranstaltungen durchzuführen oder die CaféBar an einem weiteren Wochentag nebst dem Mittwoch zu öffnen. Jeder Spreitenbacher darf sich ausserdem mit Ideen, Vorschlägen und Wünschen an Jasper Haubensak wenden: Von Mai bis September trifft man ihn jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr in seinem temporären Quartierbüro an – einem grünen Bauwagen direkt beim Quartierzentrum.

Ziel des gesamten Projektes ist der Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität und die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens im Quartier Langäcker. «Mit der Förderung des Austausches zwischen Kulturen und Generationen leistet das Projekt präventive Arbeit, die längerfristig lohnenswert sein wird», weiss Haubensak. (ska)

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