Kunterbuntes Programm für Gross und Klein

Das Pfarreifest Spreitenbach bot für alle etwas. Am Freitag gabs einen Gottesdienst im Altersheim Brühl, am Samstag standen Workshops, Fussballturniere und ein Figurentheater auf dem Programm und der Sonntag wurde nochmals mit einem Gottesdienst begangen.

Trommelspielen unter kundiger Leitung war einer der Workshops.

Trommelspielen unter kundiger Leitung war einer der Workshops.

Der 7-jährige Nils beim Basteln eines Engels.

Der 7-jährige Nils beim Basteln eines Engels.

Die 6-jährige Svenja am Gestalten eines Gemeinschaftsbildes.

Die 6-jährige Svenja am Gestalten eines Gemeinschaftsbildes.

«Fast alle Bewohner und auch viele Angehörige haben am Gottesdienst in der Cafeteria im Altersheim Brühl teilgenommen», sagt Pfarrer Zacharie Wasuka. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Klavier-, Orgel- und Oboeklängen umrahmt, den Sologesang bestritt Gordana Kekenovska. Es sei ein schönes Fest gewesen, das mit einem Apéro und einem feinen Essen abgerundet wurde.

Nicht minder schön und spannend ging es am Samstag weiter. Der Morgen galt den Workshops. Tanzen, Trommelspiel, Malen und Seifengiessen standen unter anderem im Angebot. «Ich habe heute zum ersten Mal Seifengiessen gemacht. Das macht unheimlich Spass», sagt die 11-jährigeLilu und entschwindet schnell zum nächsten Workshop. Ihre fertigen Seifen kann sie dann am Sonntag abholen – die müssen erst noch hart werden. «Jedes Kind darf drei Stück machen – in verschiedenen Formen und Farben», sagt Erika Corso, Sakristanin und Katechistin.

Derweil die einen tanzen, das Trommelspiel erlernen oder malen, ist der 7-jährige Nils am Basteln. Er setzt gerade einer kleinen Styroporkugel etwas Goldhaar auf. «Ich mache einen Engel», sagt er voller Stolz. Auch er verweilt nicht nur an diesem Stand, sondern eilt weiter zur Wiese, auf der das Fussballturnier stattfindet. «Ich finde es schade, dass nicht mehr Erwachsene und Kinder zu den Workshops gekommen sind», sagt Zacharie Wasuka mit etwas Enttäuschung in der Stimme. «Mit unserem Pfarreifest-Motto «Kommt und seht» möchten wir ein Zeichen setzen», betont er. Man wolle zeigen, dass Glaube, Religion und Kirche nach wie vor eine Bedeutung hätten. «Die Kirche lebt», unterstreicht der Pfarrer denn auch kraftvoll. Dass sie lebt, das zeigte sich auch an verschiedenen Ständen, an denen man sich etwa zum Religionsunterricht, zum Lektoratsdienst oder über die italienische Gebetsgruppe informieren konnte.

 

Am Abend vergnügte man sich dann beim Figurentheater «das tapfere Schneiderlein, derweil die Jugendlichen in der Disco abtanzen konnten. Der Sonntag stand wiederum im Zeichen eines Festgottesdienstes, der mit Liedervorträgen vom Männerchor Spreitenbach, dem Trachtenchor Spreitenbach und dem Kirchenchor sowie einer musikalischen Darbietung vom Jungtalent Silvan Dezini, Violine, bestritten wurde. Mit einer Zaubershow wurde das Pfarreifest Spreitenbach dann ausgeläutet.

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