Jetzt kann das Pathé-Kino kommen

Der Startschuss für die Überbauung «LimmatSpot» ist gefallen: Das Projekt umfasst nicht nur Wohnungen.

Goldener Zylinder mit Dokumenten wurde für die Nachwelt vergraben. Foto: bsc
Goldener Zylinder mit Dokumenten wurde für die Nachwelt vergraben. Foto: bsc

Zwischen dem Shoppingcenter Tivoli und dem Möbelhaus Ikea entsteht die Überbauung «LimmatSpot». Dort werden nicht nur 196 Wohnung entstehen, sondern auch verschiedene Büro- und Gewerberäume, Restaurants und rund 450 Parkplätze. «Dieses Projekt löst viele positive Emotionen aus», sagt Gemeindepräsident Valentin Schmid. Ein Highlight wird das Pathé-Multiplexkino. Dieses wird aus 10 Sälen bestehen und der grösste Saal wird 500 Plätze bieten.

Am Freitag wurde der symbolische Grundstein gelegt: Ein goldfarbener Zylinder, gefüllt mit verschiedenen Dokumenten zum Projekt und einem Buch über Spreitenbach, wurde vergraben – eine symbolische Zeitkapsel für die Nachwelt. «Hier wird ein wunderschönes Projekt entstehen», so Schmid.

Fertiggestellt soll die Überbauung voraussichtlich in drei Jahren sein. Wobei die Limmattalbahn durch das Areal fahren und die Überbauung zwei Haltestellen erhalten wird. «So wird das Areal sehr gut erschlossen sein», sagt Tristan Kobler, Projektarchitekt der Firma Holzer Kobler Architekturen. Der Neubau setzt sich aus einem vierstöckigen Wohnbau, einem fünfgeschossigen Längsbau und einem Hochhaus mit 17 Geschossen zusammen. Letzteres wird bereits von der Autobahn aus sichtbar sein. «So wird der ‹LimmatSpot› zum Tor zu Spreitenbach», sagt Kobler. «Dieses Projekt wird überregional wirken.»

Das Projekt «LimmatSpot» biete die Chance, von der Dynamik der Stadt Zürich zu profitieren, sagt Daniel Brüllmann, Vertreter der UBS Fund Management AG. «Das Aargauer Limmattal ist eine wichtige Region», so Brüllmann. Die UBS ist die Investorin und übernimmt die Rolle der Bauherrin. Bisher hat sie 110 Millionen investiert. Entwickelt wurde das Projekt von der Firma Mettler2Invest AG aus Zürich.

Zusammen mit den weiteren Überbauungsplänen, wie beispielsweise die Überbauung Kreuzäcker, die vor der Vollendung steht, oder der gegenüber der von der Migros geplanten Überbauung «Tivoli Garten», wird die Bevölkerung auf rund 14000 Bewohner anwachsen.

Wird Spreitenbach langsam zu einer Stadt? «Nein, wir sind und bleiben eine Gemeinde und werden nie zu einer Stadt», hält Schmid entschlossen fest. Schmid: «Für so ein Projekt ist Spreitenbach der bestmögliche Standort.»

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