Im Sommer haben Entenflöhe Hochsaison

Die warmen Temperaturen laden zum Baden ein. Im Bereich von Wasserpflanzen kann es Entenflöhe haben.

Brunnen beim «Unterstand» im Spreitenbacher Wald. Melanie Bär

Brunnen beim «Unterstand» im Spreitenbacher Wald. Melanie Bär

Franzosenweiher zwischen Spreitenbach und Dietikon. Melanie Bär

Franzosenweiher zwischen Spreitenbach und Dietikon. Melanie Bär

Wenn im Volksmund von Entenflöhen die Rede ist, sind Larven von Entenparasiten gemeint. «Sie leben vorwiegend im Uferbereich, dort, wo es Wasserpflanzen hat und die Vögel nisten», sagt der Spreitenbacher Förster Peter Muntwyler. Bei Wassertemperaturen zwischen 20 und 23 Grad schwärmen diese einen Millimeter grossen Larven aus. Von Zwischenwirt, kleinen Wasserschnecken, gelangen sie zum Endwirt, zu den Wasservögeln, schreibt das Magazin «Beobachter».

Am Montagabend war das Wasser in der Limmat bei Killwangen bereits 20 Grad warm. «Dort, wo das Wasser nicht tief ist und steht, kann es auch in der Limmat Entenflöhe haben», so Muntwyler. Auch im Franzosenweiher und im Egelsee können die Larven von Entenparasiten vorkommen.

Angst machen will der Förster aber keineswegs: «Wer im Wasser und nicht durch die Pflanzen schwimmt, sollte von den Parasiten verschont bleiben.»

Weil die Larven die menschliche Haut nicht durchdringen können, sterben sie in der Haut ab. Deshalb sind sie für Menschen harmlos. Allerdings können sie Hautrötungen und Juckreize auslösen.

Bedenkenlose Abkühlung – zwar nur für Gesicht und Hände – findet man hingegen bei den zahlreichen Brunnen in Killwangen und Spreitenbach.

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