Im Sog von Mozart und Co.

Silvan Dezini posiert vor der Aula mit einer Grancino-Geige. Irene Hung-König
Silvan Dezini posiert vor der Aula mit einer Grancino-Geige. Irene Hung-König

Der Spreitenbacher Geiger Silvan Dezini tritt am Sonntag mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester in der Aula Margeläcker auf. Ihm ist es wichtig, dass mit der Ostinato-Konzertreihe Menschen für die Musik begeistert werden.

Schon früh, im Alter von sieben Jahren, begann Silvan Dezini mit dem Geigenspiel. Eher untypisch für seine Familie, denn diese hat bis dato keinen Bezug zur klassischen Musik. Doch ihn faszinierte vor allem der Klang der Geige, der bis tief in sein Innerstes drang. Mittlerweile hat der 24-Jährige den Bachelor Klassik an der Zürcher Hochschule der Künste abgeschlossen und studiert an der Hochschule der Künste Bern im Master Pädagogik.

Musik für jedes Alter

2022 gründete er die Ostinato-Konzerte. Seither veranstaltet der gemeinnützige Verein einmal im Jahr ein klassisches Konzert in Wettingen. Nebst dem Ziel, Menschen jeden Alters für Musik zu begeistern und einen unkomplizierten Zugang zu klassischen Konzerten zu erhalten, soll das Kulturleben im Kanton Aargau bereichert werden.

Silvan Dezini war Pädagogikschüler bei Sebastian Bohren. Der mittlerweile international bekannte Brugger Geiger holt mit seiner Stretta-Concerts-Reihe und dem eben erst durchgeführten Brugg Festival Grössen wie das Mailänder Sinfonieorchester in die Prophetenstadt. Als seinen Mentor bezeichnet er Bohren deshalb, der ihn jeweils bestärke, langfristig zu denken und sich etwas aufzubauen.

Am Sonntag, 14. September, werden ab 16 Uhr Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart, Divertimento in F-Dur, Felix Mendelssohn, Violinkonzerte in d-Moll, und Antonin Dvorak, Streicherserenade in E-Dur, gespielt. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte geben.

Mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester tritt erstmals in der jungen Geschichte der Ostinato-Konzerte ein Orchester auf. Bis es allerdings so weit war, gab es viel zu tun. «Man muss an alles denken», sagt er lachend. «Da sind die finanziellen Aspekte, man muss die Lokalität haben, die Musiker haben und mit ihnen Verträge abschliessen. Dann kommt die ganze Werbung dazu und auf die Kollekte hoffen.»

Doch das sei vage, weil man ja nie wisse, wie viel Kollekte eingenommen werde. «Das ist ein Restrisiko, doch gerade am Anfang muss man dieses Risiko eingehen, sagt er.

Sonntag, 14. September, 16 Uhr in der Aula Margeläcker. Eintritt frei, Kollekte

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