Fokus auf Hallenbelegungen

Die Mitwirkung an Gemeindeanlässen, eine Bedarfsanalyse sowie eine Neuausrichtung der Hallenbelegungen standen im Fokus der 60. Generalversammlung des Vereinskartells.

Vorstand (v. l.) Andreas Klossner, Francesco Silletta, Sabrina Gygax, Präsident Simon Huggenberger (stehend), Sandra Schöni und Patrik Schmid. Peter Graf

Die Gemeinde Spreitenbach zählt über 50 Vereine. Sie bilden einen wichtigen Grundpfeiler des freiwilligen Engagements und sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Vereinskartell dient dem Zweck, den Kontakt der Vereine untereinander und gegenüber den Behörden sicherzustellen. Nach dem Nachtessen eröffnete Präsident Simon Huggenberger die 60. Generalversammlung im Alters- und Pflegeheim «Im Brühl», welcher 17 Delegationen der 35 dem Vereinskartell angehörenden Vereine beiwohnten. Nebst Gemeinderat und Ressortvorsteher Adrian Mayr hiess Huggenberger unter den 39 Teilnehmenden auch Verwaltungsmitarbeitende willkommen.

Dass 15 Vereine der GV unentschuldigt fernblieben, dürfte zum Teil auch dem Brückentag nach dem 1. Mai angelastet werden. Es wurde beschlossen, die GV 2026 auf den 8. Mai festzulegen. Sowohl die Traktandenliste, das Protokoll der GV 2024 als auch der Jahresbericht des umsichtigen Präsidenten wurden einstimmig genehmigt.

Erfreuliches konnte Kassierin Sandra Schöni vermelden: Das Vereinsvermögen stieg um 2982 Franken auf 24350 Franken. Huggenberger berichtete über den Austritt von vier Vereinen. Die Gründe: Wegzug von Vorstandsmitgliedern und Überalterung in den Vereinen. Im September 2024 wurde ein neues Reservationssystem für die Räumlichkeiten eingeführt. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass es bei den Hallenbelegungen zu Überschneidungen komme. Robert Devcic, Präsident des Basketball-Clubs, erklärte sich bereit, künftig die Koordination der Hallenbelegungen zu übernehmen. Obwohl keine Wahlen traktandiert waren, wurde Devcic auf Vorschlag aus der Versammlungsmitte einstimmig in den Vorstand gewählt. Um eine möglichst hohe Zahl an Trainingseinheiten zu ermöglichen, schlug Devcic vor, die Belegungsblöcke auf 18 bis 20 Uhr und von 20 bis 22 Uhr festzulegen.

Mitwirkung ist angesagt

Die vielfältige Nutzung der Sport- und Kulturinfrastruktur führt auch zu Schäden und Abnützungserscheinungen. Der Vorstand des Vereinskartells hat sich zur Aufgabe gemacht, diese zu erfassen. Die Vereine werden aufgerufen, sowohl Schäden an Geräten und Anlagen als auch Wünschbares, das die Ausübung von Sport- und Kulturaktivitäten unterstützt, aufzulisten. «Es ist angedacht, diese Liste den Behörden zu unterbreiten, damit mögliche Investitionen für die Zukunft geplant werden können», so Huggenberger.

Obwohl am 1. August mangels Mitwirkender auf das traditionelle Volksfest verzichtet werden muss, herrscht im Vorstand die Meinung, dass die Anlässe der Gemeinde auch in Zukunft durch die Vereine unterstützt werden sollen, zumal sich die Gemeinde gegenüber den Vereinen bei den Nutzungen der Infrastruktur grosszügig zeige. Verschiedene Votantinnen und Votanten schienen überzeugt, Vereinsmitglieder für die Mithilfe zu gewinnen, wenn der organisatorische Teil der Anlässe durch die Gemeinde übernommen wird. Der Vorstand sei bereit, eine Lösung anzustreben.

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