An diesem Rennen nehmen alle Kinder teil - ob mit oder ohne Krücken

Die schnellsten Spreitenbacher wurden am Sonntag ermittelt. Ein Mädchen nahm am Rennen trotz Krücken teil. Das Rennen fand im Rahmen des Faustball-Plauschturniers statt.

Jahrgang 2015/2016: <em>Rodolfo, ganz vorne, wird von seiner Schwester Aliyah angefeuert.</em><em>Connie Roffler</em>

Jahrgang 2015/2016: <em>Rodolfo, ganz vorne, wird von seiner Schwester Aliyah angefeuert.</em><em>Connie Roffler</em>

Jahrgang 2003/2004: <em>Jana, Leonie und Zoë hüpfen gemeinsam ins Ziel.</em>

Jahrgang 2003/2004: <em>Jana, Leonie und Zoë hüpfen gemeinsam ins Ziel.</em>

Jahrgang 2005: <em>Julia, Pascale, Fabiana und Jael kämpfen um jeden Zentimeter.</em>

Jahrgang 2005: <em>Julia, Pascale, Fabiana und Jael kämpfen um jeden Zentimeter.</em>

Es herrscht Hochbetrieb auf der grossen Wiese auf dem Sportplatz Ziegelei. Während die Erwachsenen im Festzelt oder am Rande der Wiese im Schatten sitzen, nutzen die Kinder die Pause der Faustballer und rennen lachend auf dem Rasen herum.

Währenddessen wird der grosse Zielbogen aufgeblasen und der Zielraum vorbereitet. Denn jedes Kind, das am Rennen teilnimmt, erhält nach seinem Lauf ein Glas Wasser und ein kleines Geschenk.

Simon Huggenberger, OK-Präsident, ist zufrieden, denn es haben sich über 70 Kinder angemeldet. Die Mädchen und Jungen sind in Jahrgangskategorien eingeteilt, ein bis zwei Jahrgänge bilden eine Gruppe. Die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zwei Jahre alt und die ältesten fünfzehn.

Trotz Krücken mit dabei

In der Kategorie Mädchen 2003/2004 startet Leonie. Sie läuft an Krücken und wird von ihren zwei Freundinnen Jana und Zoë umrahmt. Der Startschuss fällt.

Doch Jana und Zoë stürmen nicht wie die anderen davon, sondern tragen Leonie, bis auch sie die Kraft verlässt. Aus Solidarität hüpfen sie mit ihrer Freundin weiter und gelangen gemeinsam über die Ziellinie.

Den Schluss des Rennens machen die Männer. Die ersten acht wurden mit einem Becher Bier belohnt. Um das Bier musste aber hart gekämpft werden. Es wurde nämlich auf einem Holzbrett auf den Boden gestellt.

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