30 Jahre Spaghetti

Seit 40 Jahren gibt es die Bräusi-Vögel-Gugge – und seit 30 Jahren die grande Spaghettata.

Ruedi Steffen schöpft in der eigens angebauten Küche Spaghetti für die hungrigen Spaghettata-Besucher. Foto: ska
Ruedi Steffen schöpft in der eigens angebauten Küche Spaghetti für die hungrigen Spaghettata-Besucher. Foto: ska

Am Wochenende fand im Vereinshaus Ost die 30. Grande Spa-ghettata der Bräusi-Vögel-Gugge statt. Am Anlass geändert hat sich in all den Jahren kaum etwas – das Grundrezept des Spaghettiessens hat sich bewährt und lockt jedes Jahr viele Hundert begeisterte Besucherinnen und Besucher an. Auch dieses Jahr waren die 230 Sitzplätze gegen Abend wieder voll belegt, sodass einige Gäste sogar auf einen Platz warten mussten.

220 bis 250 Kilo Spaghetti haben die Guggenmitglieder und 18 freiwillige Helfer am Wochenende gekocht. Dazu gab es wahlweise Sauce Bolognese, Pesto, Lachs und Rahm, Gorgonzola, Funghi, grüner Curry oder mit Wodka und Rahm. Sämtliche Spaghettisaucen ebenso wie die Salatsauce und die verschiedenen Desserts – darunter das spezielle Jubiläumsdessert mit Mascarpone und Amaretto – haben die Guggenmitglieder und die Helfer selber hergestellt. Dazu hat die Küchenmannschaft bereits am Donnerstagabend mit dem Rüsten der Zutaten begonnen. Für die Spaghettata wird das Guggenlokal jeweils an zwei Fronten um einen stabilen Holzanbau vergrössert, der zum einen Gäste und zum anderen die gesamte Küche beherbergt, wie Wirtschafts-Chef und Guggenmitglied Beat Amsler erklärt: «Am Montagabend ist dann alles wieder weggeräumt.» Der Aufbau habe dieses Jahr eine Woche früher begonnen, da die Guggenmitglieder wieder einmal die Holzbalken lasiert haben. «Dann hälts auch länger», sagt Amsler schmunzelnd – ein Ende der Spaghettata-Tradition scheint also zum Glück für alle Spaghetti-Liebhaber nicht in Sicht zu sein.

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