Schulräume entstehen in der Villa

Dort, wo die Bauprofile stehen, sollen die Container aufgebaut werden.   Irene Hung-König
Dort, wo die Bauprofile stehen, sollen die Container aufgebaut werden. Irene Hung-König

Derzeit liegt auf der Gemeindeverwaltung das Umnutzungsgesuch für die Villa Ermitage und das Tennisclubhaus auf.

Da die 90 Personen aus den Asylunterkünften an der Stockstrasse bis Ende Januar 2026 wegen eines Neubaus wegziehen müssen, wird auf dem Areal bei der Webermühle eine Containersiedlung für geflüchtete Familien erstellt. Das Baugesuch für die Containersiedlung hatte im Sommer aufgelegen, drei Einwendungen waren eingegangen.

Die Containersiedlung wird für fünf Jahre erstellt und soll 120 Personen Platz bieten. Der Kantonale Sozialdienst mietet das Areal von der Eigentümerin, der Altura RE AG. Die Altura RE AG hatte die Villa Ermitage und das Areal der Gemeinde Neuenhof abgekauft.

Schulräume für bis zu 12 Kinder

Nun liegt ein weiteres Baugesuch auf: das Umnutzungsgesuch Webermühle 2, 4, und 6 für Nebengebäude, Villa und Tennisclubhaus. In der Villa Ermitage und im Tennisclubhaus sind Schulräume für Kleinklassen mit 8 bis 12 Kindern vorgesehen. Ein Büro für zwei bis drei Lehrpersonen sowie Büros für die Betreuerinnen und Betreuer der Asylunterkunft sind ebenfalls auf dem Plan vorgesehen. Das Baugesuch liegt noch bis zum 9. Dezember auf der Gemeindeverwaltung auf.

Eigentlich war geplant, die Siedlung in diesem Sommer in Betrieb zu nehmen. Gemäss Aussage des Kantonalen Sozialdienstes gab es damals Verzögerungen, war im «Badener Tagblatt» zu lesen. Wann genau die ersten Flüchtlinge in die Container ziehen können, ist weiterhin unklar. Dass dies bereits Ende Januar 2026 der Fall sein könnte, daran glaubt Gemeindeammann Martin Uebelhart (Mitte) nicht. «Das wäre eine zu kurze Zeit», sagt er auf Anfrage.

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