Jeder will am schnellsten sein: Ein Sprint gegen die Uhr

Für den Titel «schnellschte Neuehofer» rannten über 200 Kinder auf dem Sportplatz um die Wette.

Vor dem Lauf: <em>Die Kinder wärmen sich mit dem Leiter ein. </em>

Vor dem Lauf: <em>Die Kinder wärmen sich mit dem Leiter ein. </em>

Auch <em>die Jüngsten laufen mit.</em>

Auch <em>die Jüngsten laufen mit.</em>

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen wurde vergangenen Samstag auf dem Sportplatz Zentrum der «schnellscht Neuehofer» gesucht. Bereits zum 13. Mal hat der Verein Jugendturnen Neuenhof diesen Anlass organisiert.

«Wir haben dieses Jahr 223 Anmeldungen bekommen», sagt die Organisatorin Lisa Zehnder. Wobei die Teilnehmer zwischen 15 und 5 Jahren alt waren. Die ganz jungen Läufer durften am «Pfüderi-Renne» teilnehmen.

Nach einem kurzen Einwärmen mit den Leitern des Jugendturnens haben sich die Kinder voller Vorfreude an den Start begeben. Nervös und angespannt standen sie vor der Linie und warteten gebannt auf den Startschuss.

Einzigartige Zeitmessung

Entlang der Rennbahn standen die Eltern, Geschwister und Bekannte und feuerten die Kinder auf der Rennbahn an: Die meisten Kinder kamen stolz und glücklich im Ziel an und liessen sich gerne feiern.

«Dank unserer einzigartigen Zeitmessung haben wir die Ranglisten immer sehr schnell bereit», sagt Zehnder zum Beginn des Rangverlesens. Die Zeitmessung wird in Neuenhof nämlich durch eine Lichtschranke vollzogen. Dafür hat jedes Kind einen Strichcode auf seinem Anmeldungszettel und wird vor dem Lauf registriert.

Beim Rangverlesen wurden dann die drei Besten jedes Jahrgangs ausgezeichnet. Unter tosendem Applaus liefen die Kinder zur Medaillenvergabe: Überall waren stolze Eltern und Gewinner zu sehen.

Zum ersten Mal: Schnellste Schulklasse

Wegen dem 20-Jahr-Jubiläum des Jugendturnens Neuenhof haben sie sich dieses Jahr noch zwei besondere Auszeichnungen ausgedacht. So wurde zum ersten Mal die beste Schulklasse mit einem Wanderpokal ausgezeichnet. Dieser hat das Jugendturnen gesponsert.

Ausserdem wurde dieses Jahr auch die «schnellscht Familie» ausgezeichnet. Die Auszeichnung ging an die Familie Paramsothy. Die drei Kinder der Familie stehen regelmässig auf dem Podest – oft sogar als Sieger. Gewinnen konnte zwar nicht jeder: Trotzdem gingen alle mit einem Lachen nach Hause.

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