Ein früher Knockdown in Tokio

Kickboxer Fabian Lorito musste an seiner ersten K1-Teilnahme schon früh aus dem Boxring – bereits in der 1. Runde.
«Mein Auftritt am 11. April in Tokio endete leider früher als erhofft. In der ersten Runde kam es zu einem Knockdown – ich wurde mit einem linken Haken zu Boden geschickt. Ich war jedoch bereit, weiterzukämpfen, und hätte den Kampf gerne fortgesetzt», beschreibt er den Kampf gegen den Deutschen Lukas Achterberg. Aus seiner Sicht sei der Kampf zu früh abgebrochen worden. Doch solche Situationen würden zum Spitzensport dazugehören. «Ich nehme diese Erfahrung als zusätzliche Motivation mit, um stärker zurückzukommen», sagt der 25-Jährige.
Champions League im Kickboxen
Die K1, das ist die Champions League im Kickboxen. Der Aargauer Andy Hug, der im Jahr 2000 an Leukämie starb, gewann 1996 den K1-Grand-Prix. Er wurde von den Einheimischen in Japan als absoluter Superstar gefeiert.
Auch für Fabian Lorito war der Aufenthalt in Tokio etwas Besonderes: «Auf einer der grössten Bühnen im internationalen Kickboxen zu stehen, ist eine enorme Ehre.» Japan habe ihn sehr beeindruckt. «Die Menschen sind aussergewöhnlich freundlich und respektvoll und leben Werte, die auch im Kampfsport eine zentrale Rolle spielen.»
Im Juni wird der Kickboxer bei den Gladiators Night in Dietikon dabei sein. Und im Juli folgt das 8-Mann-Turnier in Bulgarien. Für Fabian Lorito ist klar: «Das war nicht das Ende meiner Reise auf internationaler Top-Ebene, sondern erst der Anfang.»


