Regionale 25: Diese Projekte werden weitergeführt
Im Rahmen der Regionale 25 wurden Projekte im Limmattal gestartet. Die Limmatwelle zeigt, welche weitergeführt werden.
«Im Raum Spreitenbach-Killwangen sowie Würenlos sind dies vor allem Projekte im Bereich Landschaft», erklärt Peter Wolf, Geschäftsleiter der Regionale Projektschau Limmattal. Der Landschaftskorridor Hüttikerberg-Sandbühl verbindet die Gemeinden Spreitenbach, Dietikon, Oetwil an der Limmat und Würenlos. Ziel ist ein zusammenhängender Agrarpark, der Landwirtschaft, Erholung und Gewerbe sinnvoll verbindet.
Erste konkrete Massnahmen wurden 2025 umgesetzt: So laden Panorama-Sitzbänke und kombinierte Liege- und Tischgruppen entlang der Limmat zum Verweilen ein. In Oetwil an der Limmat wurden die historischen Trockensteinmauern am Rebhang Girhalden restauriert, und auf einem Feld des Biohofs Fondli entsteht ein Agroforst – eine Anbauform, die Gehölze und Ackerbau kombiniert. Mitte November 2025 bepflanzten rund 55 Genossenschafter des Biohofs gemeinsam die erste Agroforstfläche mit Bäumen und Hecken im Agrarpark Limmattal, heisst es vonseiten der Gemeinde. Der Agroforst sei Teil der Leitbildentwicklung Agrarpark Limmattal – Zukunftsbild und Massnahmenkatalog. Die Massnahme Agroforst gilt als wichtiger Baustein im Hinblick auf die innovative Landwirtschaft, die Förderung der Artenvielfalt und einen wirksamen Klimaschutz.
Korridor Sulperg-Rüsler
Der Korridor Sulperg-Rüsler liegt zwischen Würenlos und Wettingen sowie Killwangen und Neuenhof: Im Aargauer Teil des Limmattals stehen sich die Höhenzüge Sulperg und Rüsler gegenüber. Zwischen ihnen öffnet sich eine quer zum Tal liegende Landschaft, die von grünen Freiflächen geprägt ist. Ziel ist es, den grünen Korridor zu wahren und aufzuwerten. Die Erlebnisstationen entlang des talquerenden Wegs wurden 2022 umgesetzt.
Weiterhin steht die Renaturierung des Lugibachs sowie der Kiesabbaugebiete an. Ein neuer Limmatsteg ist geplant, aber derzeit nicht umsetzbar.
Lugibach und Limmatfloss
Die Gemeinde Wettingen liegt an der Limmat. Badestellen und Limmatzugänge auf dem Gemeindegebiet sind jedoch rar. Neu soll beim Stauwehr Wettingen eine neuartige Badestelle entstehen. Dieses Limmatfloss – ein Badesteg samt Beobachtungsplattform – wird die Wet-tinger Bevölkerung vermehrt an die Limmat locken und künftig als Treffpunkt dienen. Im Projektbeschrieb dazu heisst es: «Der Ort ist ideal gewählt, da die Limmat dort wie ein kleiner See wahrgenommen wird. Im Rahmen eines studentischen Ideenwettbewerbs ist ein Prototyp für das Floss entstanden. Der Baubeginn des Limmatflosses soll 2026 erfolgen.
Mit dem Projekt «Wohnen im Limmattal» wurde die soziale Nachhaltigkeit der Siedlungserneuerung thematisiert. Ein Gebiet in Spreitenbach war Untersuchungsgebiet in diesem Forschungsprojekt der ZHaW. Hier steht den Gemeinden ein Merkblatt für anstehende Erneuerungen zur Verfügung. Dies betrifft alle Gemeinden mit einem Siedlungsbestand aus den 50er- bis 80er-Jahren. Weiterhin besteht ein Guide Limmatböötle für den Abschnitt Dietikon bis Neuenhof.
Weitere Informationen unter regionale2025.ch










